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Renditestarke Investments

Jeden Monat beantworten die Investmentexperten unserer strategischen Partner drei Fragen zur aktuellen Marktentwicklung. In diesem Monat analysiert Marzena Hofrichter in drei kurzen Sätzen die aktuelle Marktlage.
Antwort: Das schwache Wachstum in der Eurozone, maßgeblich beeinflusst von Deutschland, unterstützt die Entscheidung der EZB, die Zinsen weiter zu senken. Die Inflation liegt hier nahezu auf Zielniveau, was Zinssenkungen ermöglicht. In den USA bleibt die Konjunktur robust, während die Inflation noch nicht das Ziel erreicht hat. Die Politik des neuen US-Präsidenten dürfte inflationär wirken und für die Eurozone zusätzlichen konjunkturellen Gegenwind erzeugen. Zwar wird auch die Federal Reserve zunächst an ihrem Zinssenkungspfad festhalten, doch die Divergenz zwischen Europa und den USA dürfte sich deutlich verstärken – mit höheren Zinsen und Inflation auf der anderen Seite des Atlantiks und niedrigeren Zinsen sowie moderaterer Inflation in der Eurozone.
Antwort: Das makroökonomische Umfeld in den USA bleibt konstruktiv und dürfte den dortigen Aktienmarkt weiter unterstützen. Robuste Unternehmensgewinne, Steuersenkungen und Deregulierung durch die neue Regierung dürften die Aktienmärkte in den kommenden Monaten weiter beleben. Sobald die Märkte beginnen, höhere Kosten, steigende Inflation, einen engeren Arbeitsmarkt und höhere Zinssätze einzupreisen, dürfte es aufgrund der bereits hohen Bewertungen schwieriger werden. Bei europäischen und japanischen Aktien sind wir vorsichtiger, hauptsächlich wegen des schwachen Wirtschaftswachstums.
Antwort: Die jüngsten Konjunkturmaßnahmen ändern nichts an unserer neutralen Haltung gegenüber China. Zwar haben diese kurzfristig die Aktienmärkte gestützt, doch sind sie nicht ausreichend, um die Wirtschaft nachhaltig anzukurbeln und die strukturellen Probleme zu lösen. Weitere Konjunkturpakete sind aber möglich, weshalb wir neutral bleiben. Bei Schwellenländern außerhalb Chinas müssen wir differenzieren. Besonders Asien dürfte von der starken Nachfrage nach Halbleitern aus den USA profitieren. Ein stärkerer US-Dollar könnte jedoch den Aufschwung der Schwellenländern bremsen.

Vice President and Portfolio Manager bei Franklin Templeton

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