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Renditestarke Investments

Jeden Monat beantworten die Investmentexperten unserer strategischen Partner drei Fragen zur aktuellen Marktentwicklung. In diesem Monat analysiert Andrea Wehner in drei kurzen Sätzen die aktuelle Marktlage.
Antwort: Eine Erhöhung des durchschnittlichen US-Zollsatzes auf 23 % könnte das Preisniveau um etwa 2 % anheben und das BIP um 1-2 % senken. Dies würde zu einer stagflationären Kombination führen, bei der die Inflation steigt, während das Wirtschaftswachstum gedämpft wird. Die Zölle könnten bis zu 0,6 Billionen Dollar (~2 % des BIP) einbringen, die zur Finanzierung von Steuersenkungen verwendet werden können. Allerdings werden die Steuersenkungen die Zollerhöhungen nicht vollständig ausgleichen.
Antwort: Die ohnehin schon schwache europäische Wirtschaft steht vor einem erheblichen negativen Nachfrageschock durch die US-Zölle. Irland wird besonders stark betroffen sein, und auch Deutschland ist stark exponiert. Die Zinssätze werden unter 2 % fallen. Eine erhebliche Lockerung der Finanzpolitik dürfte das Wachstum jedoch mittelfristig stützen.
Antwort: Der Dollar hat trotz der Zollerhöhungen gelitten, da die USA ein weniger attraktiver Ort für den Kapitaleinsatz geworden sind. Die Bedrohung des Reservestatus der USA ist jedoch wahrscheinlich übertrieben. Die Märkte haben sich entlang des „Dollar Smile“ bewegt, von einem Punkt, an dem der US-Exzeptionalismus die Dollar-Stärke antrieb, hin zu einer Erwartung von Wachstum in der übrigen Welt und einer US-Schwäche. Kurzfristig scheint der Dollar im Vergleich zu den Renditedifferenzen überverkauft zu sein. Mittelfristig könnte sich die Märkte jedoch gegen den Dollar verschieben.

Investment Director, Multi-Asset & Alternatives Investment Solutions bei aberdeen Investments

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