Exklusive Studie: Finanzielle Souveränität für Frauen – die Rolle der Altersversorgung
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Frauen und Finanzen
Ruhestandsplanung

Ab dem 50. Lebensjahr ändert sich im Leben einer Frau vieles. Für viele Frauen bricht jetzt eine Lebensphase an, in der sie sich wieder stärker sich selbst und ihren eigenen Bedürfnissen zuwenden können. Das ist die große Chance, die eigenen Finanzen auf den Prüfstand zu stellen und zu hinterfragen, ob die Strategien für die Ruhestandsplanung ausreichen werden. Denn es sind jetzt nur noch zehn bis 17 Jahre bis zum gesetzlichen Rentenbeginn. Aber keine Bange, es ist noch nicht zu spät, die Weichen für einen sorglosen Ruhestand zu stellen. Wir unterstützen Sie dabei, Ihren Kundinnen Wege für sinnvolle Ruhestandsplanungen aufzuzeigen.
Frauen ab 50 Jahren haben noch gut 10 bis 17 Jahre Zeit bis zum regulären Rentenbeginn. Diese Phase können Sie noch nutzen, um Geld anzusparen. Viele haben bereits gut vorgesorgt, andere weniger. Einige sind vielleicht sogar vermögend. Doch der Ruhestand endet nicht mit dem Rentenbeginn, es gilt weiter zu denken.

Wie viel Geld brauche ich bis ans Lebensende?
Wie viele Ausgaben habe ich?
Benötige ich noch bessere Anlagestrategien für die nächsten Jahre, damit mir das Geld im Ruhestand nicht ausgeht?
Welche Einkommens- und Anlagestrategien machen in dieser Lebensphase überhaupt noch Sinn?
Die Lebenserwartung von Frauen nimmt von Jahr zu Jahr zu. Viele Frauen möchten ihren Ruhestand aktiv gestalten und ihren Hobbys nachgehen.
Dafür benötigen sie viel Kapital. Zudem nehmen auch Kosten für Pflege und Gesundheit zu.
Diese Mehraufwendungen müssen natürlich bei der Ruhestandsplanung mit einkalkuliert werden. Es gilt eine individuelle Bestandsaufnahme der persönlichen Lebenssituation im Beratungsgespräch zu erfassen, um gezielte Einkommensstrategien zu entwerfen.
Frauen haben mit 50 Jahren schon einige Hochs und Tiefs im Leben durchlebt. Einige sind erfolgreich im Berufsleben und haben eine ordentliche Karriere absolviert. Viele fangen vielleicht erst jetzt so richtig an durchzustarten.
Wenn die Kinder aus dem Gröbsten raus sind, kehren Frauen häufig ins Berufsleben zurück, wagen sich an eine Fortbildung oder orientieren sich beruflich noch einmal ganz um. Alles ist noch möglich ab 50.
Das Gute daran: Wenn ein stabiles Einkommen da ist, wird regelmäßiges Sparen wieder einfacher. Frauen sollten das nutzen, um in renditestarke Investments wie zum Beispiel Aktienfonds-Sparpläne zu investieren. Denn es gilt die verlorene Zeit aufzuholen.
Der Gender-Pension-Gap, also der Unterschied der Alterseinkünfte zwischen Männern und Frauen, liegt bei circa 30 Prozent2. Und noch ist Zeit, um schwache Marktphasen auszugleichen.

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Die Alterseinkünfte von Frauen sind knapp 30 Prozent niedriger als die von Männern (einbezogen sind Alters- und Hinterbliebenenrenten und -pensionen sowie Renten aus privater Vorsorge).1
Viele Frauen müssen die traurige Erfahrung einer Scheidung durchleben und damit geht für sie oftmals das „finanzielle Erwachen“ einher. Häufig erfassen sie zu diesem Ereignis zum ersten Mal ihre Finanzen ganz genau schwarz auf weiß. Da sich zwei Drittel aller Frauen in früheren Jahren häufig der Kindererziehung gewidmet haben und/oder in Teilzeitjobs weniger verdient haben als ihre Ehemänner, müssen viele nach einer Scheidung der traurigen Tatsache ins Auge blicken, dass ihr Kontostand nicht so prall gefüllt ist wie der ihrer Exmänner. Während Männer in all den Jahren gut verdienten, gingen viele Frauen leer aus und haben wenig bis gar nichts für ihre Altersvorsorge angespart. Karrieresprünge wurden zugunsten des Familienlebens vernachlässigt. Das führt zu großen Vorsorgelücken, die sich später in der Rente stark bemerkbar machen. Laut Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaft (DIW) wird fast jede dritte alleinstehende Frau ab 67 Jahren im Jahr 2036 von Altersarmut betroffen sein2.
Wer sich dieser Tatsache bewusst ist, hat die Möglichkeit, das Ruder jetzt noch herumzureißen und sein Sparverhalten zu verändern. Das Gute daran: Ein finanzielles Erwachen ist immer die Chance, das Blatt noch zu wenden. Sollten größere Beträge zur Verfügung stehen, könnten diese als Einmalbeträge in renditestarke Anlageklassen investiert werden. Kleinere Beträge können regelmäßig in einen monatlichen Sparplan investiert werden. Noch bleiben ein paar Jahre Zeit, um Geld anzusparen und Vorsorgelücken zu füllen.
Auch das Thema Gesundheit spielt in dem Alter eine große Rolle. Es gilt möglichst gesund zu leben und lange fit zu bleiben. Viele jedoch müssen in dem Alter selbst eine schwere gesundheitliche Diagnose hinnehmen.
Damit kommen Fragen auf:
Auch die Krankheit eines Lebenspartners oder die Pflege eines nahestehenden Angehörigen kann zur Belastung werden. Dann wiederum fragen sich einige, ob sie beruflich kürzertreten können, um mehr Zeit für die Genesung und Pflege zu haben. Das bedeutet erneut finanzielle Lücken, die möglichst anderweitig gefüllt werden sollten. Kann der Partner eventuell finanziell aushelfen und die Pflegetätigkeit „entlohnen“? Fragen nach Patientenverfügungen, Testament und Vermögensübertragung im Rahmen einer Schenkung oder eines Erbes sollten jetzt unbedingt in die Ruhestandsplanung mit integriert werden.
Andere Frauen in ihren 50ern freuen sich über einen unerwarteten Geldregen. Vielleicht haben sie etwas geerbt oder geschenkt bekommen? Vielleicht wurde eine Immobilie verkauft oder eine Versicherung fällig und ausbezahlt oder eine Abfindung gezahlt? Diese Beträge sind willkommene Geldgeschenke, um mit Einmalbeträgen die eigene Altersvorsorge aufzubessern und Vorsorgelücken noch rechtzeitig zu schließen.
Sie wünschen sich ein unverbindliches persönliches Gespräch? Als regionaler Ansprechpartner stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung!
1 Quelle: Statistisches Bundesamt, Zahlen aus einer Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) im Jahr 2021.
2 Quelle: Deutsches Institut für Wirtschaft (DIW) und Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) haben im Auftrag der Bertelsmann Stiftung errechnet, dass bis zum Jahr 2036 der Anteil der 67-jährigen alleinstehenden Frauen, deren Einkommen nicht fürs Leben reicht, stark steigen wird, und zwar auf 27,8 Prozent.