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The Way Forward

08.02.2017
Investment der Zukunft

Luxus als Rebellion. Warum YOLO-Shopping immer mehr Fans gewinnt

Zuerst einmal löse ich das Kürzel aus der Überschrift auf. YOLO steht für „You Only Live Once“. Das bezeichnet eine neue Form von Luxus, die sich nicht allein auf den Konsum beschränkt, sondern gleichzeitig eine Haltung ausdrückt. Damit ist Luxus heute deutlich vielschichtiger als der äußerliche Prunk und Protz der 1980er Jahre. Damals demonstrierte man finanzielle Potenz durch teure Luxusschlitten und Designer-Labels. Diese „Ich zeig’, was ich hab’“-Attitüde wich in den 1990er Jahren dem „Geiz ist Geil“-Syndrom. Das kam fast einer 180-Grad-Wende gleich. Luxus leistete man sich nur noch ganz im Stillen. Paradebeispiele für die neue Ultradiskretion waren die milliardenschweren Brüder Theo und Karl Albrecht (Inhaber von Aldi und Hofer), die zum Kunstsammeln in den Keller gingen.

Der neue Luxus – demokratisch und individuell

Der Luxus von heute definiert sich ganz anders. Eher durch Sein denn durch Haben. Gern kommt er unaufgeregt und beiläufig daher, weil sich seine wahre Qualität ausschließlich Kennern erschließt. Produkte mit Geschichte, handgefertigte Unikate mit sichtbarem Makel, aber auch individuelle Erlebnisse und die Zeit dafür, sie auszukosten, sind Inbegriffe des heutigen Luxus. Die Gruppe der Luxuskäufer ist in den letzten Jahren stark gewachsen und hat sich differenziert – in Neugierige, Desillusionierte, Aufsteiger, Exklusivitätsenthusiasten und wahre Connaisseurs. Der Luxusmarkt hat darauf reagiert und sich der Masse geöffnet. Mit einem Angebot, das Luxusgüter erschwinglicher macht – sei es durch günstigere Zweitlinien exklusiver Modemarken oder Edelvarianten von Durchschnittsprodukten wie handgeschöpfter Schokolade (Zotter) oder Bio-Edel-Bratwürsten (11te Generation).

YOLO-Shopping

Die Lust an der Unvernunft

Der Erwerb von Luxusprodukten ist per se unvernünftig. Das war er schon immer. Aber in unserer genormten Alltagskultur wird er zum Statement gegen das Durchgetaktetsein im Namen der Effizienz. Luxus ist Entschleunigung, zelebrierte Individualität, ein Paralleluniversum jenseits der Alltagsrealität. Warum ich diesen Retail-Trend genauer betrachten möchte? Weil viele Menschen private Vorsorge für Luxus halten. Ist das am Ende sogar gut?

„Don’t crack under pressure“ – gönn dir lieber was!

Was haben Wellenreiter Kai Lenny, Star-DJ David Guetta und die unvergleichliche Interior-Designerin Iris Apfel gemeinsam? Sie sind Querdenker, Rebellen, konsequente Individualisten. Und genau deshalb hat sie die Uhrenmarke Tag Heuer für ihre Kampagne „Don’t crack under pressure“ an Bord geholt. Ihre Botschaft: Begegne selbst größten Anforderungen – seien sie körperlicher oder geistiger Art – mit Trotz und Spaß! Und einem Chronografen von Tag Heuer am Handgelenk. Das Fashion Label Burberry lässt sich derweil vom Modezirkus nicht länger hetzen. Es produziert nur noch zwei Kollektionen pro Jahr und hat sich im gleichen Atemzug von einigen Modelinien getrennt. Der Mut zur Gelassenheit kennzeichnet auch die Radmanufaktur Bambusheld(en). Jedes Fahrrad wird exklusiv auf Kundenwunsch gefertigt – aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz und Bambus.

Der Luxus der Abgeschiedenheit

Wer ein Jagdhaus oder ein Luxus-Chalet im Almdorf Seinerzeit im Biosphärenpark Nockberge in Kärnten bucht, hat sein Domizil ausschließlich für sich. In der Abgeschiedenheit eines Hochplateaus lässt es sich herrlich entspannen – etwa im Kräutertempel des Alm Spa oder bei traditionellen Gerichten im Gasthaus. Flatscreen, WLAN, Fußbodenheizung, Internetradio und iPod-Anschluss verstehen sich von selbst. Pro Chalet und Nacht kommt man dann ganz schnell mal auf über 1.000 Euro. Mit Selected Chalets hat der Tourismusvordenker IQ TOURISM eine Luxusmarke geschaffen, die perfekt in die Zeit passt. Auch hier präsentiert sich Luxus im ländlich-rustikalen, alpin-nachhaltigen Gewand und nicht in pompöser Schlosshoteloptik.

YOLO-Shopping

Über den Luxus der Vorsorge

Wenn jemand sagt, private Vorsorge sei Luxus, dann will er damit zum Ausdruck bringen, dass man etwas Derartiges nicht wirklich braucht. Angesichts des weltweiten demografischen Wandels und der absehbaren Probleme der staatlichen Rentensysteme – der umlagefinanzierten in Deutschland und Österreich allen voran – ist private Vorsorge aber vor allem eins: vernünftig. Und ganz sicher kein Luxus. Andererseits leistet sich ein Kunde, der bei uns einen ParkAllee komfort Vertrag abschließt, durchaus einen gewissen Luxus. Nämlich den, sich für einen schottischen Anbieter zu entscheiden, der kerngesund ist, weil er nicht verzweifelt versucht, unrentable Garantieprodukte am Leben zu erhalten. Und der mit seinen 15 MyFolio Fonds Investmentlösungen anbietet, die von mehreren Dutzend erfahrenen Managern verwaltet werden. Der Kunde wählt schlichtweg das MyFolio auf der zu ihm passenden Risikostufe. Um mehr braucht er sich nicht zu kümmern. Und das ist schon wieder ein Luxus. Doch zurück zu meiner anfänglichen Frage: Ist es vielleicht sogar gut, wenn Menschen private Vorsorge für Luxus halten? Nun, ein Vorsorgeprodukt wird nie die gleiche Begehrlichkeit wecken wie ein Flügeltürer von Tesla. Andererseits kann es vielleicht dazu beitragen, sich ein solches Luxusfahrzeug leisten zu können. Daher wünsche ich mir, dass immer mehr Menschen Vorsorge als Luxus-Ermöglicher verstehen. Und wer weiß – wir Menschen verändern uns in dem, wie wir denken und handeln. Vielleicht ist Vorsorgen in absehbarer Zeit ja richtig in.

 

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