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The Way Forward

18.06.2018

Fußballprofis und Vorsorge

Ex-Bayern-Profi Tobias Rau hatte einen Plan für das Leben danach – und der ist aufgegangen

Bevor ich auf Tobias Rau zu sprechen komme, möchte ich kurz auf jene große Herausforderung eingehen, vor der jeder Profifußballer irgendwann steht: das Leben nach der Karriere als Leistungssportler. Viele haben zunächst keinen konkreten Plan – was auch nicht verwunderlich ist. Schon in jungen Jahren sind sie ins Erwerbsleben eingestiegen und haben mit dem Karriereaufbau begonnen. Dann besteht das Leben aus Spielen, Training und Reisen. Aber mit spätestens 35 ist es dann auch schon vorbei. Wer hat da Zeit, sich auf eine zweite Karriere vorzubereiten?

Reichlich Trost bietet Topspielern natürlich das überdurchschnittlich hohe Salär, das zum Aufbau eines soliden finanziellen Polsters taugt. Was also bleibt zu tun? Hände in den Schoß legen und das Leben genießen! Wenn es doch so einfach wäre …

Für die meisten Ex-Kicker ist Nichtstun – nach all der Aufmerksamkeit, dem Aktivsein, dem Adrenalin – keine Option. Dennoch gelingt nicht allen der berufliche Anschlusstreffer. Folgende Möglichkeiten tun sich auf:

  • Option 1: Das kurze Zeitfenster für den Vermögensaufbau nutzen
    Beispielsweise, indem man 60 Prozent liquides Vermögen in Aktien, Fonds oder fondsgebundene Versicherungsprodukte und Anleihen, 20 Prozent in vermietete Topimmobilien, 5 Prozent in Barreserven und 15 Prozent in Konsum, Hobbys und Leidenschaften investiert. Dann ist sie drin, die Rente mit 32.
  • Option 2: Dem Fußball treu bleiben, aber den Job wechseln
    Oliver Kahn, Philipp Lahm und Thomas Hitzlsperger zum Beispiel haben sich als Experten ihre erneute Präsenz in den Medien und weiter fließende Einkünfte gesichert. Exprofis wie Jürgen Klopp, Jürgen Klinsmann und der amtierende Weltmeister-Coach Joachim Löw haben ihren Berühmtheitsgrad in ihrer neuen Rolle als Trainer sogar noch steigern können. Doch solche Toppositionen sind rar.
  • Option 3: Die Erdung verlieren und im Dschungelcamp stranden
    Sieben Ex-Kicker sind freiwillig in die C- bis E-Promi-Liga abgestiegen, um mittels Ekelprüfungen die Karriere zu reanimieren. Gut, Ex-Torwartstar Eike Immel machte aus seinem Motiv keinen Hehl: Er benötigte dringend Geld. „Kugelblitz“ Aílton gab knapp zwei Jahre nach der Teilnahme bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ das Ende seiner aktiven Laufbahn bekannt. Thomas „Icke“ Häßler trainiert jetzt einen Siebtliga-Verein. Aber das hat er vor der Zeit im Camp auch schon getan. Dschungelkönig wurde übrigens keiner.

Es gibt aber noch eine – ganz selten genutzte – Option: den Weg des Tobias Rau

Hat alle verblüfft – und alles richtig gemacht: Tobias Rau

Zuerst fiel die Fußballwelt aus allen Wolken, als der sympathische Blondschopf mit gerade mal 27 Jahren die Fußballschuhe an den Nagel hing. Ein gefeierter Fußballer. Nationalspieler. Deutscher Meister. DFB-Pokalsieger. Einer, der unter anderem für den FC Bayern München, den VfL Wolfsburg und Arminia Bielefeld in der Bundesliga gespielt hatte. Schrieb sich einfach an der Universität Bielefeld ein, um fürs Lehramt zu studieren. Was waren die Gründe?

Zum einen hatte er innerlich mit dem Profigeschäft abgeschlossen. Der Kampf mit vielen Verletzungen, der hohe Druck, das ewige Gerangel um Stammplätze, Einsatzprämien und Ansehen – all das wollte er hinter sich lassen. Zum anderen hatte er sich – anders als die meisten – frühzeitig Gedanken über seine Zukunft gemacht. Im Interview mit 11FREUNDE sagte er: „… ich wollte in meinen nächsten 30 Jahren einfach etwas machen, was mir richtig Spaß macht. Für mich war klar, dass es kein Job im Kosmos des Fußballgeschäfts werden würde.“ So viel Reflektiertheit und Bodenständigkeit verblüfft, und das meine ich gar nicht despektierlich gegenüber anderen Fußballspielern. Der Wegfall von johlenden Fans, jubelnden Massen, sich aufdrängenden Medien lässt schlichtweg viele in ein Loch fallen. Nicht so Tobias Rau. Er hat sich von den zahlreichen Privilegien, dem vielen Geld und den Schmeicheleien nicht verführen lassen, ist auf dem Boden der Realität geblieben. Deshalb ist ihm der Schritt in selbige auch nicht schwergefallen.

Fast wie Otto Normal

Mit seiner Haltung und seinem Werdegang wirkt Tobias Rau herzerfrischend normal. Entscheidend war, dass er ganz genau wusste, was er will. Und dass er offenbar mit Geld umgehen kann – was man von vielen (Ex-)Kickern leider nicht sagen kann. Laut der Spielergewerkschaft Vereinigung der Vertragsfußballspieler (VdV) ist etwa jeder vierte Profi am Ende seiner Karriere pleite oder überschuldet. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass bei Topspielern während ihrer Karriere als Aktive monatlich sechsstellige Beträge auf dem Konto landen. Vorsorge kann gar nicht früh genug beginnen – das gilt für Erstligisten genauso wie für beinah jeden von uns. Mit dem Unterschied, das wir mehr Zeit zum Sparen haben. Wer kein Millionär ist, braucht die allerdings auch.

 

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