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The Way Forward

26.04.2017
Vorsorge der Zukunft

Das saubere Gewissen als Geschäftsmodell - so lukrativ wie nachhaltig

Auf der Suche nach neuen Vertriebstrends ist mir in diesem Monat ein Thema begegnet, das sich mehr und mehr vom „Nice to have“ zu einem ganz eigenen Geschäftsmodell mausert. Die Rede ist von „Zero Waste“, also „null Müll“ – was weit über Fair Trade, Stromsparen oder Recycling hinausgeht. Dazu möchte ich Ihnen ein paar Beispiele vorstellen. Sie markieren erst den Anfang einer Bewegung, die meiner Ansicht nach langfristig auf ein verändertes Konsumverhalten hinauslaufen wird.

Best Practice aus Wien

Junge, technikaffine User können einen nachhaltigen Lebensmittelkonsum mittels einer App trainieren. Entwickelt wurde das „Food Waste Diary“ an der TU Wien. Indem man sich die Verschwendung via Foto, Beweggrund und Preis vor Augen führt, arbeitet man sukzessive an der Veränderung der eigenen Wegwerf-Mentalität. Wer schon weiter ist, kauft gleich bei „iss mich!“ ein – einem Wiener Start-up, das delikate Speisen zum Beispiel mit frischem Gemüse zubereitet, sie in wiederabfüllbaren Gläsern vakuumiert und per Fahrradbote anliefert. Die Suppen und Eintöpfe, aber auch Backwaren, Säfte und Weine werden ausschließlich aus Bio-Zutaten hergestellt – und zwar aus solchen, die nicht den üblichen Vermarktungskriterien im Handel entsprechen. Das heißt: Sie werden günstiger eingekauft und tragen einmal mehr zur Lebensmittelwertschöpfung bei.

Automobiles Role Model: die BMW i-Serie

Die Tatsache, dass BMW auf dem Dow Jones Sustainability Index immer wieder weit oben steht, ist nicht der Tatsache geschuldet, dass das Unternehmen Elektroautos produziert, sondern wie es das tut. Die Fahrgastzelle der neu entwickelten i-Serie zeichnet sich zum Beispiel durch die Wiederverwertbarkeit ihrer einzelnen Elemente aus. Außerdem versteht sich der Autobauer wie kein anderer auf den umweltfreundlichen Umgang mit der Ressource Wasser. Seit 1980 wurde der Wasserverbrauch je produziertes Fahrzeug um 80 Prozent gesenkt. Das nenne ich – genauso wie das unabhängige wissenschaftliche Institut ÖKOTREND – vorbildlich. Und während Tesla trotz Börsenhype nicht aus den roten Zahlen kommt, kann die BMW i-Serie mit einer 66-prozentigen Absatzsteigerung für das Jahr 2016 aufwarten.

Mindesthaltbarkeit einfach ausreizen

Eindrucksvolle Beispiele, wie man der Verschwendung in unserer überbordenden Konsumwelt entgegenwirken kann, finden sich auch in England, Frankreich und den USA. Das 16 Filialen umfassende Amelia’s Grocery Outlet aus Pennsylvania kauft bei Herstellern, Groß- und Einzelhändlern Lagerbestände auf, die sie nicht mehr regulär verkaufen können. So kommen einwandfreie Produkte wieder in den Handel. Die französische Initiative Nozrecrute bietet an mittlerweile 210 Standorten zum kleinen Preis Lebensmittel an, die knapp vor dem Ablaufdatum stehen. Das neue Supermarktkonzept setzt auf den Aktionswillen der Menschen und hat damit Erfolg. Genauso wie das englische Pendant Approved Food, das auf Basis des Wertewandels hin zu einem ökonomisch sinnvollen Konsum hervorragende Geschäfte macht.

Gratis kochen mit der Sonne

In 20 Minuten bei voller Sonnenstrahlung ein Omelett stromkostenfrei zubereiten – das ist kein Traum mehr, sondern dank des GoSun Stove mittlerweile Wirklichkeit. Leicht zu transportieren und flexibel in der Anwendung, ist er wie geschaffen für umweltbewusste Camper. Auch die Investoren konnte GoSun Stove auf Anhieb überzeugen. Über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter konnte das Start-up phänomenale 200.000 Dollar für die Finanzierung generieren, obwohl das Funding-Ziel ursprünglich bei nur 40.000 Dollar lag.

Ist Geldverschwendung okay?

Wenn ich mir all diese Beispiele so betrachte, irritiert mich eine Sache ganz gewaltig: Während ein Diskurs über Müllvermeidung absolut salonfähig ist, schweigt man sich über allgegenwärtige Geldverschwendung eher aus. Geld ist in Deutschland wie Österreich ein Tabuthema. Dabei verursacht es per se erst mal keinen Schmutz oder verseucht die Natur. Die Gründe sind vermutlich eher psychologischer Natur – aber das möchte ich an dieser Stelle nicht vertiefen. Ein Schulfach, das den Umgang mit Geld lehrt, gibt es auch nicht. Und so ist es gar nicht verwunderlich, dass viele Menschen aus purer Unwissenheit ihr Geld verschwenden. Zum Beispiel indem sie es ohne Renditechancen auf dem Spar- oder Geldmarktkonto parken, wo es dank der zurückgekehrten Inflation langsam dahinschmilzt.

Ein Plädoyer

Daher plädiere ich dafür, sehr wohl über Geld zu sprechen. Die Tatsache, dass sich Kapital im Interesse einer erfüllten und sorgenfreien Zukunft vermehren sollte, muss auf den Tisch. Genauso wie der Fakt, dass die gesetzliche Rente beziehungsweise Pension nicht die Lebensqualität sicherstellt, die man in der Zeit der Erwerbstätigkeit schätzen gelernt hat. Unsere fondsbasierten Rentenversicherungen ParkAllee und Maxxellence Invest lassen sich mit Investments ausgestalten, die echte Renditechancen erschließen und zum persönlichen Risikoprofil passen. In ParkAllee investiert man einmalig einen Betrag, Maxxellence Invest wird in monatlichen Raten bespart. So oder so können beide Produkte wirkungsvoll dazu beitragen, Ihre Zukunft sorgenfrei zu gestalten. Nachhaltigkeit erschöpft sich nicht in bewusstem Konsum, sie sollte ganzheitlich gedacht werden – und unser ganz persönliches Leben unbedingt einschließen.

 

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