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Der Standard Life Corona Blog Unsere Vorsorge. Unsere Investments. Unsere Stärken.
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„Finanzkrisen gibt es immer wieder. Trotz Rückschlägen an den Börsen ist der Marathon der Altersvorsorge erfolgreich.“

DAX und Co haben Corona-bedingt Federn gelassen. Was bedeutet das für die Altersvorsorge? Fragen wie diesen stellt sich Christian Nuschele, Head of Sales & Marketing bei Standard Life, im Gespräch mit Börsenmoderator Andreas Franik. Sein Fazit: Aktiensparen bleibt das A und O. Die Crashs sind im Langfristchart kaum zu erkennen. Von daher rät er seinen Vertriebspartner*innen, die Kund*innen vom Durchhalten zu überzeugen – unter anderem mit Verweis auf den Cost-Average-Effekt, die generelle Langfristigkeit der Altersvorsorge und die aktuellen „Kaufkurse“. Parallel gelte es, das eigene Unternehmen krisengerecht aufzustellen und dem durchaus vorhandenen Beratungsbedarf mit digitalen Lösungen zu begegnen. Wie Standard Life dabei tatkräftig unterstützt, erfahren Sie im Video.


Gewinnchancen nutzen – auch in der Krise!

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Lernen Sie durch die Teilnahme an unserem Quiz unsere Fondspolicen und deren Vorteile jetzt noch besser kennen. Es lohnt sich!

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Veränderte Servicezeiten

Lesen Sie hier das Statement von Sam Comerford, Head of Customer Relationships, zu unseren angepassten Servicezeiten.

Zum Statement

Investment
Break 900

Am 10. Juni um 15:15 Uhr

3 Fragen in 15 Minuten

Was passiert am Markt?
Wie reagiert unser Portfoliomanagement?
Was sagen die Zahlen?

Die Antworten auf diese und Ihre weiteren Fragen erfahren Sie in unserem live Webinar mit Roman Goedeke und Michael Heidinger am Mittwoch, dem 10. Juni um 15:15 Uhr.

Jetzt anmelden


Ganzheitliche Lösung für Kund*innen mit Zahlungsschwierigkeiten und Courtagerückforderungen

Sie in Zeiten der Covid-19-Pandemie bestmöglich zu unterstützen, ist uns ein wichtiges Anliegen. Deshalb haben wir einen ganzheitlichen Ansatz gewählt, der sowohl unsere gemeinsamen Kund*innen als auch Sie finanziell entlasten kann. Mit Beitragsferien,  -reduzierung und  -freistellung wie auch Teilauszahlungen können vorübergehende Zahlungsengpässe ohne Vertragskündigung überbrückt werden. Die dadurch anfallenden Courtagerückforderungen schieben wir um acht Monate auf und halten diese durch die automatische Befristung der Vertragsänderungen zudem niedrig.

Lösungen für Kund*innen mit Zahlungsschwierigkeiten (Infoblatt, PDF, 100 KB)
03/2020 Wir bieten unseren Kunden flexible Lösungen zum Erhalt des Versicherungsvertrags

Regelung zur Courtage-rückforderung vor dem Hintergrund der Coronakrise

Bis 30. Juni ermöglichen wir einen achtmonatigen Aufschub von Courtagerückforderungen. Zudem zielt unsere Regelung darauf ab, dass Courtagerückforderungen möglichst niedrig bleiben.

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Standard Life Sonderregelung vereinfacht die Kundenidentifikation

Ab sofort sind die Beratung und das Aufnehmen des Antrags ohne persönlichen Kontakt möglich. Bis auf weiteres akzeptieren wir eine einfach (nicht beglaubigte) Ausweiskopie.

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Alles, was Sie bisher im direkten Kontakt mit Ihren Kunden bei der Beratung unternommen haben, verlagert sich zurzeit in die digitale Welt. Dies hat natürlich auch Einfluss auf die Beantragung von Lebens- und Rentenversicherungen bei Standard Life.

Die Beratung und das Aufnehmen des Antrags sind ohne persönlichen Kontakt möglich. Wir sehen lediglich bei Ihrer Verpflichtung, die Kunden zu identifizieren, eine Herausforderung. Das Gesetz sieht vor, dass die Identifizierung durch Sie als Vermittler grundsätzlich in Anwesenheit des Kunden anhand eines gültigen Ausweispapiers (Personalausweis oder Reisepass – für Österreich gilt ebenso der Führerschein) oder gültigen Firmenunterlagen erfolgen muss.

Das ist in der aktuellen Situation natürlich nicht darstellbar. Aus diesem Grund können Anträge mit einer einfachen (nicht beglaubigten) Ausweiskopie angenommen werden.

Voraussetzung ist, eine „beglaubigte“ Ausweiskopie wird nach Aufhebung der Ausgangsbeschränkung schnellstmöglich nachgereicht. Als Beglaubigung reicht uns Ihre Bestätigung, dass Sie das Originaldokument eingesehen haben.

Bitte unterstützen Sie uns, indem Sie bei der Beantragung in den besonderen Vereinbarungen erfassen, ob Sie das Ausweisdokument im Original eingesehen haben (oder nicht).

Der Zeitraum ist abhängig von der Dauer der Coronakrise und möglichen Vorgaben der Behörden. Wir werden rechtzeitig kommunizieren, wann diese Aktion beendet wird. Bitte beachten Sie, dass es ohne Vorliegen einer beglaubigten Ausweiskopie zu Verzögerungen bei der Auszahlung kommt.

Sollte es sich beim Antragsteller um einen Bestandskunden handeln, den Sie in der Vergangenheit bereits identifiziert haben, können Sie die Ausweiskopie natürlich weiterhin als im Original eingesehen bestätigen.

Alle anderen Anforderungen nach dem Geldwäschegesetz bleiben unverändert bestehen.

Das gesamte Standard Life Team wünscht Ihnen und Ihren Familien alles Gute und vor allem Gesundheit.


ParkAllee – weil Kapital Wachstum braucht.

Ab 10.000 Euro Einmalbeitrag

Mehr zu ParkAllee

WeitBlick – so funk­tioniert Ruhe­stands­planung heute.

Ab 15.000 Euro Einmalbeitrag

Mehr zur WeitBlick

Cost-Average-Effekt Jeder Investitionszeitpunkt ist der richtige

Gerade in turbulenten Börsenzeiten gilt:
Nicht gleich durch kurzfristige Kurseinbrüche verunsichern lassen!

Kursschwankungen liegen in der Natur des Aktieninvestments. Wer regelmäßig gleichbleibende Beiträge in seine aktienorientierte Altersvorsorge einzahlt, nutzt sie automatisch zu seinem Vorteil aus.

Von Kursschwankungen profitieren

Warum das so ist, lässt sich mithilfe des sogenannten Cost-Average- Effekt (zu Deutsch: Durchschnittskosteneffekt) erklären. Der Cost- Average-Effekt entsteht dadurch, dass – in Abhängigkeit vom Kursverlauf – für den gleichen Beitrag unterschiedlich viele Wertpapiere, wie zum Beispiel Aktien oder Fondsanteile, erworben werden. Bei niedrigen Kursen sind es mehr, bei hohen Kursen weniger. Das kann sich am Ende auszahlen, wie die nachfolgende Grafik zeigt.

Und das Beste am Cost-Average-Effekt ist:

Er wirkt sich umso vorteilhafter aus,

  • je länger der Anlagehorizont ist und
  • je stärker die Kursschwankungen ausfallen.

Die untere Grafik macht deutlich, dass es keiner stetig steigenden Kurse bedarf, damit die Altersvorsorge erfolgreich ist. Im Gegenteil. Dank Cost- Average-Effekt können Anleger auch in Krisenzeiten ganz gelassen bleiben. Da sie bei niedrigen Preisen mehr Anteile erwerben, profitieren sie nach Überwindung der Schwächephase umso mehr von den Wertsteigerungen.

Renditechancen

Für bereits abgeschlossene Verträge lautet die Empfehlung deshalb: durchhalten. Für noch ausstehende Vorsorgeentscheidungen gilt: Ein guter Einstiegszeitpunkt ist jederzeit. Bisher kam nach jedem Tief auch wieder ein Hoch, wie die Erfahrungen der Vergangenheit gezeigt haben. Und noch etwas belegt die Börsengeschichte: Gerade bei langen Laufzeiten haben Aktien in der Regel besser abgeschnitten als festverzinsliche Anlageformen.

Bei uns sind Anleger in guten Händen

Bei Standard Life können Anleger bereits ab einem monatlichen Beitrag von 50 Euro aktienorientiert fürs Alter vorsorgen. Vorsorgeinvestment für höchste Ansprüche: So können Anleger in jedem von Standard Life angebotenen Investmentfonds investmentorientiert ansparen. Oder sie entscheiden sich für eine fondsgebundene Rentenversicherung, die mit cleveren Investmentkonzepten, Flexibilität und Transparenz punktet. In beiden Fällen profitieren sie in volatilen Märkten vom Cost-Average- Effekt.

Downloads

Cost-Average-Effekt (Einseiter, PDF, 239 KB)
04/2020 Jeder Investitionszeitpunkt ist der richtige
Kundenanschreiben zum Cost-Average-Effekt (Anschreiben, DOCX, 18 KB)
04/2020 Ratensparen lohnt sich gerade in der Krise – dem „Durchschnittskosteneffekt“ sei Dank!

Marktvolatilität – zur Unterstützung Ihrer Kundengespräche

Marktvolatilität ist beunruhigend – selbst die überzeugtesten Anleger können sich davon verunsichern lassen. Hier sind einige Eckpunkte, die für Sie nützlich sein können, wenn Sie mit Ihren Kunden über die Marktvolatilität und deren Auswirkungen auf ihre Kapitalanlagen sprechen. Dies ist auch eine gute Gelegenheit für Sie, den Nutzen Ihrer Beratung zu unterstreichen, indem Sie Ihren Kunden nochmals vor Augen führen, was Sie tun, um die Auswirkungen der Volatilität auf ihre Portfolios mindern.

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Unsere Kundenstudien haben gezeigt, dass Anleger in Bezug auf ihre langfristigen Sparpläne informiert und beruhigt werden wollen sowie ein Gefühl der Sicherheit benötigen. Deshalb halten wir die Anleger – und Sie – über das Geschehen an den Märkten auf dem Laufenden, vor allem in Zeiten erhöhter Volatilität.

Die anhaltende Besorgnis über Covid-19 und die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft werden aller Wahrscheinlichkeit nach in den kommenden Monaten eine prägende Rolle bei der Entwicklung der Märkte spielen. Deshalb wollen wir die Erwartungen unserer Kunden managen und ihnen erläutern, was die Volatilität für ihre Kapitalanlagen bedeuten kann. Insbesondere wollen wir ihnen ins Gedächtnis rufen, wie wichtig Diversifizierung und langfristige Perspektive im Hinblick auf ihre Kapitalanlagen sind.

Heben Sie die Vorteile von langfristigen Kapitalanlagen hervor

Marktvolatilität ist beunruhigend und die fehlende Klarheit darüber, was die Zukunft bringt, macht die Situation nur noch komplizierter. Angesichts dessen wird es Ihren Kunden helfen zu verstehen, dass Volatilität ein wesentlicher Bestandteil langfristiger Kapitalanlagen ist. Sie wissen, bei Kapitalanlagen geht es um „Time, not Timing“, das heißt, nicht der Zeitpunkt spielt eine Rolle, sondern der Zeitraum, was jedoch für Ihre Kunden ein Grundsatz sein kann, der nicht so leicht zu akzeptieren ist.

Ihre Kunden mögen dagegenhalten, dass sich das leicht sagen lässt, wenn etwas schief läuft. Wenn Sie sie aber dazu bringen können, einen Schritt zurückzutreten, um entsprechende Marktereignisse im Zusammenhang zu betrachten, können Sie deutlich machen, warum es immer wieder derselbe Ratschlag ist, den Sie geben.

Quelle: FE fundinfo 2020, Standard Life Net Managed Fund, Wertentwicklung vom 1. Februar 1982 bis 10. März 2020. Wertentwicklung nach jährlichen Verwaltungsgebühren und Steuern und vor Beratungsgebühren. Die Rendite der einzelnen Versicherungsverträge kann aufgrund dieser Gebühren geringer ausfallen. Die Net-Variante dieses Fonds ist für Neuanlagen geschlossen.

 

Die Grafik zeigt das Wachstum eines Anlagebetrags von 10.000 Euro vor dem Hintergrund der wichtigsten Marktereignisse zwischen 1982 (als der Standard Life Net Managed Fund aufgelegt wurde) und März 2020. Es ist viel passiert, und es gab viele Zeiträume mit erhöhter Volatilität, die die Anleger in Panik versetzt haben. Wären die 10.000 Euro jedoch über den gesamten Zeitraum investiert geblieben, hätten sie ein beachtliches Wachstum erzielt.

Das Schöne an der Betrachtung der Marktereignisse in ihrer Gesamtheit ist, dass dadurch die Dinge in die richtige Perspektive gerückt werden. 2016 bis 2018 wurden für die Märkte als turbulente Jahre verbucht. Betrachtet man die Auswirkungen des Brexit und der US-Präsidentschaftswahlen in Relation zu allen anderen Ereignissen, so scheinen sie weit weniger bedeutungsvoll, als wenn man sie isoliert betrachtet.

Erinnern Sie sie an ihre langfristigen Ziele

Einige Kunden können in Panik geraten, wenn sie sehen, dass ihr Anlagevermögen an Wert verliert. Deshalb ist es wichtig, sie zu beruhigen. Aktien belohnen Anleger mit langfristigem Anlagehorizont. Die Herausforderung besteht darin, dass „langfristig“ vom gegenwärtigen Zeitpunkt aus betrachtet wie eine Ewigkeit scheint.

Das können Sie erklären:

Zu versuchen, das Timing der Märkte zu bestimmen, ist extrem schwierig. Selbst Investmentprofis tun sich schwer damit.

Anleger, die in angespannten Marktphasen in Panik geraten und verkaufen, bekommen den Schmerz des Verlusts oft doppelt zu spüren. Zum einen, wenn sie ihre Verluste durch Panikverkäufe eingrenzen, und zum anderen, wenn sie die mögliche Erholung verpassen.

Langfristig orientierte Anleger müssen irgendwann wieder in den Markt einsteigen, und der ideale Zeitpunkt ist in beiden Fällen keineswegs offensichtlich. Phasen der Erholung werden nicht durch ein „Entwarnungsschild“ angekündigt.

Dies macht deutlich, warum der Versuch, das Timing der Märkte zu bestimmen, gefährlich sein kann und es sich nur sehr schwer sagen lässt, wann genau in einer Marktphase der Höchststand und wann der Tiefststand erreicht ist. In unsicheren Zeiten ist es häufig die erste Reaktion, aussteigen zu wollen. Ein besserer Weg ist es jedoch, die Annahmen, auf denen die Finanzplanung der Kunden basiert, noch einmal zu überprüfen.

Steuern Sie das, was steuerbar ist

Zeiten der Marktvolatilität sind ein guter Anlass, die Bedeutung der Diversifizierung von Kapitalanlagen wieder ins Gedächtnis zu rufen – und bieten zudem eine offensichtliche Rechtfertigung Ihrer Gründe für die Verteilung der Gelder Ihrer Kunden auf verschiedene Anlagearten und Regionen.

Sie können Ihren Kunden deutlich machen, dass sie sich einem nicht unerheblichen Risiko aussetzen, wenn sie ihr Geld in nur einen oder zwei Anlagewerte investieren. Durch die Diversifizierung über Anlagearten und Länder hinweg kann jedoch ein viel besseres Gleichgewicht zwischen Risiko und Rendite erzielt werden. Dies zeigt sehr deutlich, welchen Nutzen Ihre Beratung bringt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass jedes wichtige Ereignis, wo auch immer in der Welt es stattfindet, die Finanzmärkte beeinflussen kann. Sie können Ihren Kunden versichern, dass Sie wie auch alle Anlageexperten, mit denen Sie zusammenarbeiten, ihre Portfolios aktiv überwachen. Die meisten von uns, die im Investmentumfeld tätig sind, wissen genau, dass der Zeitraum viel wichtiger ist als der Zeitpunkt – und selbst die Experten können den Zeitpunkt der Höchst- und Tiefststände der Märkte nicht bestimmen. Zudem wissen wir aus Erfahrung, dass Kunden, die an ihrer Finanzplanung festhalten, ihrem Vermittler zuhören und keine emotionalen Entscheidungen treffen, bessere Ergebnisse erzielen.

Die hier enthaltenen Informationen basieren auf unserem Kenntnisstand vom März 2020.

Die dargestellten Informationen beziehen sich auf die Vergangenheit. Die in der Vergangenheit erzielte Performance lässt keinen Rückschluss auf die zukünftige Performance zu. Bitte seien Sie sich stets bewusst, dass der Wert der Anlagen Ihrer Kunden sowohl sinken als auch steigen kann und unter Umständen den eingezahlten Betrag unterschreitet wie auch Auswirkungen von Wechselkursschwankungen unterliegen kann.

Standard Life International DAC wird von der Central Bank of Ireland beaufsichtigt.

CUBI V01 0320 © 2020 Standard Life Aberdeen, lizenzierter Nachdruck. Alle Rechte vorbehalten.


Erkenntnisse zu Zeiten des Coronavirus | März 2020

Bei der Beurteilung der Bedrohungen durch den Coronavirus-Ausbruch müssen Regierungen, Zentralbanken, Unternehmen und Investoren Szenarien in Betracht ziehen, die von einer kurzlebigen Störung bis zu einer anhaltenden Bedrohung mit tiefgreifenden Auswirkungen reichen. Sicher ist nur, dass das Coronavirus zumindest kurzfristig erhebliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte haben wird.


Global Economic Outlook: Die Coronavirus-Krise | März 2020

Nach elf Jahren endet der wirtschaftliche Aufschwung. Die weltweite Ausbreitung des Coronavirus, die Umsetzung extremer Eindämmungsmaßnahmen, Unterbrechungen in der Lieferkette und ein massiver Anstieg der finanziellen Belastung führen zusammen zu einem enormen Nachfrage- und Angebotsschock für die Weltwirtschaft. Es bleibt nur die Frage offen, wie tief und anhaltend der Absturz sein wird und wie groß der langfristige Schaden sein wird.


Starke und zunehmende Argumente für Multi-Asset-Anlagen | März 2020

Vor wenigen Wochen hat Aberdeen Standard Investments mit einigen unserer Kunden über unsere Multi-Asset-Fonds gesprochen. Viele davon vertraten die Ansicht, dass ein deutlicher Marktrückgang erforderlich sei, damit Multi-Asset-Anlagen wieder interessant werden – Meinungen, die uns schon des Öfteren zugetragen wurden. Dieser Marktrückgang ist jetzt eingetreten.

Anstatt abzuwarten, ob die Märkte weiter nachgeben, bevor man sich entschließt zu handeln, ist jetzt ein guter Zeitpunkt gekommen, um sich erneut Multi-Asset-Fonds zuzuwenden. Ist die Zuversicht meines Kunden in Multi-Asset-Anlagen in Zeiten von Markstress gerechtfertigt? Und eignen sich diese Anlagen für ein breiteres Portfolio?

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Kooperationsangebot nutzen und zeitgemäß beraten

Sie denken gerade über ein Online-Beratungstool nach? Standard Life hat die beliebtesten Anbieter für Sie getestet und sich für Flexperto als Kooperationspartner entschieden. Von daher freuen wir uns sehr, Ihnen das professionelle Flexperto-Tool zu Top-Konditionen zugänglich machen zu können.

Alles, was Sie bisher offline gemacht haben, ist jetzt auch online möglich: Kundentermine vereinbaren, Fragen per Videochat klären, Dokumente gemeinsam betrachten und Verträge unterschreiben.

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„Makler sollten jetzt in der Krise proaktiv auf die Kunden zugehen: ,Ich bin da. Ich stehe Ihnen bei.‘“

Das Coronavirus wirkt sich auch auf die Zunft der Versicherungsmakler aus – manche Kunden wollen gerade vermehrt Verträge kündigen, andere ihren Versicherungsschutz ausbauen, manche neue Anlagen tätigen. Der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW, der knapp 2.100 Firmen mit rund 40.000 Beschäftigten repräsentiert, stellt zurzeit einen erhöhten Beratungsbedarf für die Dienstleistung seiner Mitglieder fest. Warum die Makler trotz der Krise überwiegend optimistisch sind, wie wichtig der Einstieg in die Digitalisierung spätestens jetzt ist und warum beim Thema „Betriebsschließungsversicherung“ Vorsicht geboten ist, erläutert Norman Wirth, Rechtsanwalt und Vorstand des AfW, im Interview.

 

Herr Wirth, was bewegt die Makler in der Coronavirus-Krise gerade am meisten, wenn es um ihr Geschäft geht?

Wirth:Wir haben gerade für alle – für Makler wie für jeden anderen auf der Welt – eine erhebliche Unsicherheit. Wie geht es weiter? Ganz konkret beim Geschäft stellen sich die Fragen: Werden wir einen erheblichen Umsatzeinbruch erleben? Geht das Geschäft so deutlich zurück, sodass hier auch existenzielle Gefahren bestehen? Und wie geht's grundsätzlich mit den Kunden weiter? Brechen die Gewerbekunden weg? Rollt eine Stornowelle auf die Makler zu? Das sind die Fragen, die die Leute jetzt bewegen. Aber zurzeit bemerken wir, dass hier eher optimistisch herangegangen wird. Viele haben sich digital schon aufgestellt und kommen mit der Krise gut klar.

Ganzes Interview lesen

Wie sehr veranlasst die Coronavirus-Krise Makler dazu, sich stärker mit digitalen Mitteln, z. B. der Videoberatung auseinanderzusetzen, und darauf umzusteigen?

Wirth:Wer sich bis jetzt noch nicht mit Automatisierung und Digitalisierung in seiner Firma befasst hat, der sollte ganz schnell aufwachen! Das ist natürlich ein Riesenvorteil für diejenigen, die auch vorher schon gut aufgestellt waren, zum Beispiel mit einemTool zur Videoberatung. Wer das bis jetzt noch nicht hatte, ist dringend gehalten, sich entsprechend aufzustellen. Ansonsten verliert er den Kontakt zu seinen Kunden. Gute Angebote gibt es, daran wird überhaupt nichts scheitern. Das ist das Gebot der Stunde: Man muss sich endlich digital aufstellen.

 

Viele Makler machen sich auf der anderen Seite natürlich Sorgen um ihren Umsatz, um das Geschäft mit Kunden. Wie hat sich die Umsatzsituation der Makler in den vergangenen Wochen und Monaten verändert?

Wirth:Es sind unterschiedliche Zahlen inzwischen zu lesen. Meine persönliche Wahrnehmung ist, dass sich das Geschäft aktuell nicht wirklich negativ entwickelt. Im Gegenteil: Große Player wie Fondsfinanz, Maxpool oder Vema haben öffentlich verkündet, dass sie teilweise sogar deutliches Wachstum verzeichnen. Das spricht dafür, dass weiterhin bzw. sogar vermehrt Versicherungen angefragt und abgeschlossen werden. Wo wir wohl eher einen Rückgang haben, ist bei der klassischen LV, andererseits erleben wir bei Risikoleben- und Berufsunfähigkeitsversicherungen einen Anstieg, wie auch bei fondsgebundenen Produkten. Und auch der Umsatz bei den Finanzanlagen ist in letzter Zeit gestiegen; jedenfalls, was die freien Vermittler betrifft.

Das ist ja etwas irritierend, wenn man davon hört, dass es gigantische Mittelabflüsse bei den großen Fondsgesellschaften gibt. Und doch werden natürlich auch die niedrigeren Einstiegskurse schon wieder für Käufe genutzt. Aber das ist beratungsintensiv und spricht nun gerade für unsere Berufsgruppe.

Mehr Geschäft bei Sachversicherungen ist natürlich auch zu verzeichnen. Die Menschen, insbesondere auch die Gewerbetreibenden, haben gerade die Zeit, sich damit zu befassen und zu schauen: Wo muss ich mich noch absichern? Das ist vielleicht auch eine Lehre aus den Betriebsschließungen. Die derzeitige Krise führt dazu, mehr Bewusstsein zu entwickeln, bestimmte Risiken besser abzusichern.

 

Stichwort „Betriebsschließungsversicherung“: Viele Versicherer haben sich geweigert, ihre Leistungen in der Krise zu erbringen. Was können Makler tun, deren Kunden aufgrund staatlicher Anweisung dichtgemacht worden sind?

Wirth:Da muss man bei den Versicherungsgesellschaften drei Kategorien unterscheiden: Da sind einmal diejenigen, die ganz klar und deutlich in ihren Bedingungen ausgeschlossen haben, dass sie jetzt bei Corona zahlen müssten. Die zahlen dann auch nicht, und das ist auch völlig korrekt so. Daran gibt es dann auch nichts zu kritisieren.

Dann haben wir die Gesellschaften, die eindeutig bedingungsgemäß zahlen müssen. Also, wo wirklich auch im Fall von Corona klar ist: Auch wenn es ein neuartiges Virus ist, wird bei Betriebsschließungen entsprechend geleistet. Es gibt einige, die das machen.

Und dann gibt es die Versicherer, bei denen die Bedingungen etwas unklar sind, und die sich mit teilweise sehr irritierenden Argumentationen weigern zu leisten. Und dann heißt es noch: „Naja, wir haben ja hier jetzt diesen ‚Kompromiss‘ in Bayern mit der bayerischen Staatsregierung und der Dehoga abgeschlossen.“ ... was auf auf eine Zahlung von 15 Prozent der eigentlich vereinbarten Versicherungssumme hinausläuft. Ich muss mich da in meiner Wertung schon sehr zurückhalten!

Eines steht für mich jedenfalls fest: Die Branche und damit auch der Gesamtverband der Versicherer (GdV) hätte hier die Chance gehabt, einen wirklich positiven Pflock einzuschlagen und gemeinsam in dieser Krise solidarisch mit den Kunden zu agieren. Aber nein, hier werden langjährige Gewerbekunden mit Peanuts abgespeist und teilweise geradezu genötigt, unfaire Angebote anzunehmen, um überhaupt kurzfristig etwas Geld zu erhalten!

Hier sind die Versicherungsmakler wirklich gehalten, gegenüber ihren Kunden zu agieren. Aber das ist natürlich extrem dünnes Eis für die Makler, da sie damit relativ schnell die Grenze zur unerlaubten Rechtsberatung überschreiten. Dann zahlt bei Fehlern im übrigen auch die eigene Vermögensschadenhaftpflichtversicherung nicht.

Dieses ganze Thema „Betriebsschließungen“ ist extrem tricky. Da sollten die Makler sehr, sehr vorsichtig agieren. Sie sollten dem Kunden immer raten, sich Rat bei fachkundigen Anwälten einzuholen. Auf jeden Fall sollte dieser 15-Prozent-Kompromiss nicht ungeprüft akzeptiert werden, weil das teilweise zu hohen Verlusten für die betroffenen Gewerbetreibenden führen kann.

 

Müssen die Makler jetzt mehr auf ihre Haftung achten als vorher?

Wirth:Sie sollten ihren Kunden nicht zur Annahme dieser Zahlungsregelung raten. Das sind teilweise auch Vergleichsvorschläge, die sehr, sehr weit gehen und die Zahlungen bei solchen Infektionen auch für die Zukunft ausschließen. Das kann tatsächlich sehr teuer werden.

Aber man muss auch ganz allgemein sagen: Natürlich muss aufgepasst werden. Auch nach der Vermittlung einer Versicherung sind Makler gegenüber ihren Kunden in der Pflicht. Die Maklerverträge sind Dauerschuldverhältnisse und werden auch in der aktuellen Situation nicht außer Kraft gesetzt. Deswegen dürften jetzt in vielen Fällen die Versicherungsmakler sogar verpflichtet sein, proaktiv auf die Kunden zuzugehen, die von einer Schließung betroffen sind und entsprechende Versicherungen abgeschlossen haben. Sie müssen also ihre Kunden ansprechen, dafür sorgen, dass die Schadensmeldungen unverzüglich an die Versicherung weitergeleitet werden.

... und dann muss vielleicht noch daran gedacht werden, dass viele Betriebe keinen Publikumsverkehr mehr haben und leer stehen. Da könnte die Gefahr von Einbrüchen oder Vandalismus erhöht sein, sodass beispielsweise die Geschäftseinheit- oder Gebäudeversicherung wegen Gefahrerhöhung über den Leerstand informiert werden sollte.

Grundsätzlich kann ich nur dringend raten, proaktiv auf die Kunden zuzugehen, auch auf die Privatkunden, und zu sagen: „Ich bin da. Ich stehe Ihnen in der Krise bei.“ Das hilft häufig auch, Kündigungen von Versicherungsverträgen zu vermeiden. Da gibt es schließlich noch andere Möglichkeiten: Stundung, Beitragsfreistellung etc. Da sind die Makler mit ihrer Beratungsleistung jetzt gefragt.

 

Sind die Hilfsangebote der Politik für die Makler ausreichend?

Wirth:Wir sehen aktuell für die Maklerschaft im Allgemeinen nicht den Bedarf, bei der Politik gesonderte Hilfsangebote abzufordern. Aktuell ist vor allem zivilgesellschaftliche Solidarität gefragt. Die gesetzlichen Maßnahmen sollen zuerst denen helfen, denen von heute auf morgen vollständig die Existenz weggebrochen ist oder wegzubrechen droht: Laden- und Imbissbesitzer, Kunst- und Kulturbranche, Unternehmen in der Tourismusbranche und andere. Unsere Branche zähle ich bewusst hier nicht dazu. Wir werden jetzt nicht jammernd zur Politik rennen, sondern sollten diejenigen unterstützen, die es am nötigsten haben. Wir sehen es absolut positiv, was die Bundesregierung und auch die Länder und Kommunen bereits auf die Beine gestellt haben. Wenn es im Einzelfall Makler oder Maklerunternehmen betrifft, denen doch das Geschäft wegbricht, dann glaube ich, dass die gigantischen Hilfsprogramme, die bereits aufgelegt wurden, auch greifen müssten ...

 

... „greifen müssten“ heißt, es müsste ausreichend sein?

Wirth:Wir halten die bereits beschlossenen und in Planung befindlichen Maßnahmen aktuell für ausreichend. Von Erleichterungen bei der Kurzarbeit bis zu Verbesserungen im Insolvenzrecht und Zuschüssen wird hier viel geboten. Äußerst kulante Stornoregelungen bietet inzwischen auch schon nahezu jede Versicherungsgesellschaft an. Sollte sich – was hoffentlich nicht eintreten wird – für unsere Mitglieder die Situation dennoch deutlich verschlechtern, bin ich überzeugt, dass wir dann gemeinsam mit Staat und Branche Lösungen finden werden.

 

Abschließende Frage: Welche Dienstleistungen bietet der AfW seinen Mitgliedern in der Krise?

Wirth:Der AfW als Verband – und so wie wir aufgestellt sind mit unserer Geschäftsstelle, mit dem Vorstand, mit denen, die aktiv handeln – ist „Corona ready“. Wir sind so aufgestellt, dass wir unsere bisherige Arbeit weitermachen können.

Und das ist schon ein dickes Brett, weil wir weiterhin die großen Themen wie den geplanten Provisionsdeckel und die BaFin-Aufsicht haben. Bei dem Wechsel der Aufsicht für die 34f-Vermittler steht zum Beispiel weiterhin der Zeitplan, dass wir hier im Mai/Juni schlimmstenfalls mit dem Gesetzgebungsverfahren durch sind. Wir werden alles dafür tun, das zu verhindern. Wir haben weiter das Thema Verschärfung des Geldwäschegesetzes zum Jahreswechsel und sind da aktuell auch aktiv mit guten Partnern tätig, um unseren Mitgliedern hier gute Handlungsempfehlungen geben zu können. Und gerade beim Thema Corona sehen wir uns in der Pflicht, hier vor allem zu informieren. Das haben wir bereits sehr aktiv getan. Auf der Webseite des AfW gibt es viele Informationen, auch zu den Hilfsprogrammen, täglich aktualisiert.

 

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Wirth!

Standard Life beteiligt sich an der durch den AfW initiierten Verbundkampagne der deutschen Versicherer.


Apropos Erben und Schenken – wie beraten Sie derzeit Ihre Kunden, Herr Spahl? Interview mit Christoph Spahl, zertifizierter Spezialist für Ruhestandsplanung

Die aktuelle Krise fordert uns alle – als Unternehmen, als Maklerbetreuer*in oder eben auch als Finanzberater*in. Das haben wir zum Anlass genommen, Herrn Christoph Spahl von der accaris consulting GmbH um ein Interview zu bitten. Er hat uns als Co-Moderator auf den Fondskongress begleitet und durch sein erfolgreiches Konzept der Ruhestandsplanung mit dem Fokus auf Erben und Schenken wertvolle Impulse gesetzt. Dabei war für alle nachvollziehbar, dass derart sensible Themen nicht zu schnellen Abschlüssen führen. Ruhestandsplanung erfordert eben auch Ruhe in der Beratung. Umso mehr interessiert uns jetzt, wie er seine spezielle Kundenklientel derzeit berät.

Zum Interview

Herr Spahl, Sie sind uns als erfolgreicher Ruhestandsplaner mit dem Schwerpunkt auf Erben und Schenken bekannt. Das ist doch eher beratungsintensives Geschäft. Wie hat sich die aktuelle Krise auf Ihr Geschäft ausgewirkt? Und wie gehen Sie aktuell auf Kund*innen zu?

In der Tat ist das Thema eher auf einen längeren Zeithorizont ausgerichtet. Weshalb ich mich derzeit darauf konzentriere, das bereits akquirierte Geschäft aufzuarbeiten. Kund*innen, die etwa auf Basis einer Erbsimulation bereits eine Entscheidung getroffen haben, begleite ich jetzt beim Zusammentragen und Ausfüllen der Unterlagen. Zeit haben die Menschen ja derzeit zur Genüge – sei es, weil sie ohnehin nicht mehr voll im Arbeitsleben stehen oder weil sie vom Homeoffice aus arbeiten. Insgesamt lässt sich die Beratung sehr gut digital darstellen – etwa über E-Mails oder per Video-Chat über Microsoft Team. Dabei hat mich durchaus überrascht, wie onlineaffin selbst Menschen jenseits der 60 oder gar 70 sind.

Was ich aber auch ganz klar sagen muss: An eine Neuakquise im Bereich Ruhestandsplanung ist derzeit nicht zu denken, denn diese erfolgt zu 70 Prozent über Vorträge bei Unternehmervereinigungen. Dafür ist der jetzige Zeitpunkt natürlich denkbar ungünstig.

 

Zur accaris Gruppe gehört auch ein klassischer Versicherungsmakler, der sich auf Unternehmer und Unternehmen spezialisiert hat. Wie gehen Sie persönlich als Unternehmer mit den Auswirkungen der Krise um? Wie motivieren oder begleiten Sie Ihre Mitarbeiter?

Wir stehen derzeit eng mit unseren Mitarbeitern im Kontakt. Wichtig ist, die richtige Einstellung zu behalten. Mit der Einstellung steht und fällt der Erfolg: „Bevor ich meinen Beratungsprozess überdenke, analysiere ich zuerst meinen Status quo: Wo stehe ich? Wie lange komme ich ohne Neugeschäft aus? Wie ist es angesichts der momentanen Herausforderungen um meine Motivation bestellt? Was kann ich jetzt tun? Wo kann ich meinen Kunden abholen? Erst wenn ich diese Fragen beantwortet habe, kann ich meine Strategie erarbeiten. Und dann auch direkt loslegen. Denn es ist ein Irrglaube, dass die Kund*innen jetzt an nichts Interesse haben und Termine ablehnen. Es ist zwar definitiv aufwändiger zu akquirieren – auf der anderen Seite ist die digitale und telefonische Erreichbarkeit besser als sonst. Und eigentlich sind alle, die wir ansprechen, durchweg freundlich. Klar, viele schieben kurzfristig Geplantes weiter in die Zukunft. Aber es kommt auch zu Online-Beratungen, aus denen sich Umsätze ergeben. Glücklicherweise haben wir bereits im letzten Jahr in die Online-Beratung investiert, sowohl technisch als auch personell auf der Beraterseite.

Generell unterscheide ich drei Kategorien von Kund*innen und damit auch Formen der Ansprache:

Erstens, Kund*innen, die wir vollumfänglich – also auch im Gewerbe- und Sachbereich – betreuen: Diese kann ich jetzt dazu anregen, sich mit Finanzthemen zu beschäftigen, für die bisher keine Zeit blieb, zum Beispiel die Überprüfung von Policen oder des Deckungsumfangs.   

Zweitens, Kund*innen, die wir (auch) im Bereich Vorsorge und Investment betreuen: Hier finden Sie verunsicherte Kunden, die überlegen auszusteigen, und auch Kunden, die gerade jetzt bei stark gefallenen Kursen in die Märkte einsteigen wollen – alles sehr stark emotional getragen. Hier lohnt es sich, die Kund*innen abzuholen und ihnen anzubieten, sich gemeinsam Gedanken zu machen. Kunden sind in der Regel offen und dankbar für einen fachlichen und sachlichen Austausch und Hilfestellung.

Drittens, Kund*innen, mit denen man ohnehin regelmäßig in Kontakt steht: Diese erwarten geradezu, dass man sich meldet und nach dem Befinden fragt. Da empfehle ich, einfach mal anzurufen und zu fragen: „Wie geht‘s Ihnen? Was beschäftigt Sie gerade? Ich bin ja auch gerade im Homeoffice und dachte mir, ich melde mich mal.“

Mein Fazit lautet: Jetzt ist es wichtig, bei den Kund*innen einfach mal reinzuhorchen, das Gespräch zu suchen, im Dialog zu bleiben. Denn es passieren immer wieder erstaunliche Dinge. Manche Kund*innen etwa haben ihr Unternehmen oder ihr Haus verkauft, Geld geerbt oder endlich Zeit, sich über ihre Finanzen Gedanken zu machen. Was ich damit sagen will, ist: Nicht alle werden kalt erwischt. Kund*innen mit Beratungsbedarf sind durchaus vorhanden. Es sind zwar wenige, aber die muss man halt akquirieren.

 

Sie führen also viele Gespräche. Eine gute Idee? Was raten Sie Vermittlern?

Ein Vermittler sollte mindestens zehn bis fünfzehn Kunden pro Tag anrufen. Derzeit sind viele Kund*innen im Homeoffice, also zu Hause und gut zu erreichen. Die Wahrscheinlichkeit, positive Gespräche zu führen, ist definitiv gestiegen. Es kommt immer darauf an, welche Themen man anspricht, aber auch wie viel Glück man hat. Meine Erfahrung zeigt: Aus zehn Anrufen ergeben sich sechs gute Gespräche – und dabei kommt es auch immer mal wieder zu einem Geschäft – sofort oder sobald die Krise vorbei ist.  

Dennoch sollte der Abschluss nicht im Vordergrund stehen. Entscheidend ist, jetzt Flagge zu zeigen. Zu sagen, dass man da ist und Hilfe anbietet. Wir arbeiten beispielsweise eng mit Steuerberatern zusammen. Fast alle haben Newsletter mit wichtigen Tipps und Informationen für Unternehmer in der Coronakrise. In Absprache mit den Steuerberatern stellen wir diese Newsletter auch unseren Kunden zur Verfügung. Ebenso an solche Formen der Unterstützung zu denken, lohnt sich. Jede Krise ist auch eine Chance – doch die muss ich mir erarbeiten. Von nichts kommt nichts.

Wichtig ist aber außerdem: Der Kopf ist der Chef. Wer nur Probleme sieht, Zweifel hegt und sich selbst noch nicht überzeugt hat, wird mit seinen Aktivitäten kaum etwas bewirken.

 

Sie arbeiten nicht alleine, sondern haben ein mittelgroßes Maklerunternehmen. Welche Tipps geben Sie Ihren Mitarbeiter*innen?

Wir sind sehr nah an unseren Mitarbeiter*innen dran. So starten wir beispielsweise jeden Morgen mit einem Webinar oder einer Telefonkonferenz und erkundigen uns nach dem allgemeinen Befinden. Die Mitarbeiter*innen lesen schließlich jeden Tag die Presse, verfolgen die Nachrichten und sind unter Umständen erst mal negativ gepolt. Dem gilt es entgegenzuwirken, indem man gemeinsam positive Stimmung auftankt und den Kopf frei macht. Was voraussetzt, dass man täglich Kontakt hat. Ich empfehle, regelmäßig zu motivieren und sei es nur dazu, die Kund*innen nach ihrer Befindlichkeit zu fragen. Die eine oder der andere kommt dann durchaus von selbst aus der Reserve.

Ein Thema, mit dem man immer einsteigen kann, ist das Thema Geldanlage. Viele Kund*innen schieben das schon eine Weile vor sich her und wollen jetzt einen Rat, ob sie einsteigen sollen. Und viele haben und nehmen sich jetzt die Zeit, ihre Sachversicherung, aber auch ihre Vorsorge zu überprüfen. Gewinner werden in Krisen geboren – auch wenn die Ernte später eingefahren wird.

 

Herr Spahl, vielen Dank für das Gespräch!


Die Standard Life Erfolgsrezepte

Setzen Sie – der Coronakrise zum Trotz – gerade jetzt wichtige Verkaufsimpulse. Unsere Erfolgsrezepten helfen Ihnen dabei. Hier finden Sie erprobte und erfolgreiche Verkaufsansätze und Ideen, die Sie mit Ihren Bestands- und mit Neukunden ins Gespräch bringen. Schauen Sie mal rein: Jedes Rezept enthält eine ausführliche Anleitung und zusätzlich – vom Anschreiben bis zur Adresse der Angebotssoftware – alle Tools, die Sie für Ihre Abschlüsse brauchen. Falls Sie z.B. die Anschreiben auf Ihren persönlichen Bedarf anpassen möchten, sprechen Sie Ihren Sales Consultant darauf an. Wir unterstützen Sie.

Ihr Erfolgsrezept #1: WeitBlick als Wiederanlage

Gerade Kunden, deren private Altersvorsorge demnächst ausläuft, bieten großes Potenzial für einen Neuabschluss.

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Ihr Erfolgsrezept #2: Erben & Schen­ken mit WeitBlick

Es kann für Ihre Kunden von Vorteil sein, frühzeitig über die Übertragung von Vermögen auf Kinder und Enkel nachzudenken.

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Ihr Erfolgsrezept #3: Umdeckung von Kundendepots

Fondsgebundene Lebensversicherung schlägt Fondsdepot. Glauben Sie nicht? Dann haben wir hier ein paar Stichworte für Sie, die auch Ihre Kunden überzeugen.

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Ihr Erfolgsrezept #4: Rendite statt Strafzinsen

Sie haben es sicher schon gehört: Viele Banken lassen sich inzwischen von ihren Kunden dafür bezahlen, dass sie ihre Konten bei ihnen haben.

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Ihr Erfolgsrezept #5: Langfristiger Vermögensaufbau

Denken Sie beim Thema Vermögens­aufbau auch mal an Menschen ab 40 und älter. Die haben oft ebenfalls großen Bedarf – und die weitaus höheren Mittel.

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Die Phoenix Group spendet 1 Million Pfund für den Kampf gegen COVID-19

Die Phoenix Group hat am 6. April 2020 bekannt gegeben, dass sie eine wohltätige Spende in Höhe von 1 Million Pfund zur Unterstützung der COVID-19-Hilfsmaßnahmen leistet. Die Hälfte des Betrages geht an eine britische Wohltätigkeitsorganisation, die sich um ältere Menschen kümmert, die andere Hälfte an alle regionalen Charity-Partner.

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Echte Werte einer starken Gruppe | März 2020

Standard Life Deutschland und Österreich gehören zu Standard Life International DAC in Dublin – dem zweitgrößten Versicherer Irlands mit mehr als 600.000 Versicherungsverträgen und einem Versicherungsvertragsvermögen von rund 26 Milliarden Euro (Stand 30. Juni 2018).

Phoenix Group blickt auf starkes Geschäftsjahr zurück
Zu den derzeit positiven Nachrichten zählen die starken Ergebnisse der Phoenix Group für das zum 31. Dezember 2019 abgeschlossene Geschäftsjahr. So konnte in 2019 ein Betriebsgewinn auf Gruppenebene in Höhe von 810 Millionen Pfund generiert werden. Damit wurde das Vorjahresergebnis um 102 Millionen Pfund übertroffen.

Wertvolle Informationen und Beiträge der Juristen von Gleiss Lutz

Gleiss Lutz ist eine der anerkannt führenden, international tätigen Full Service-Anwaltskanzleien Deutschlands und steht in allen Bereichen der wirtschaftsrechtlichen Beratung für höchste Qualität und für praxisnahe und kreative Lösungen. Untenstehend finden Sie Antworten auf die wichtigsten rechtlichen Fragen zum Thema Corona-Krise.

Die neuesten Analysen

Vergabeverfahren – mögliche Verfahrenserleichterungen und Fristverkürzungen:

Die Corona-Pandemie stellt auch öffentliche Auftraggeber und Teilnehmer in Vergabeverfahren vor große Herausforderungen. Lesen Sie mehr zu möglichen Verfahrenserleichterungen und Fristverkürzungen

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COVID-19-Pandemie – Abmilderung der Folgen

Das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie wirkt sich direkt auf zahlreiche Vertragsverhältnisse aus: Zentrale Elemente sind ein Moratorium für die Erfüllung vertraglicher Ansprüche aus Dauerschuldverhältnissen und die Einführung von Sonderregelungen für Miet- und Pachtverhältnisse sowie für Verbraucherdarlehensverträge. Unsere Experten fassen die wichtigsten Sonderregelungen zusammen

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Liquiditätssicherung für Unternehmen

Unternehmen stehen in der Corona-Krise insbesondere vor der Herausforderung, ihre Liquidität zu sichern. Auswirkungen hat die Krise bereits auf bestehende Verträge zwischen Lieferanten und Kunden sowie zwischen Darlehensgebern und Darlehensnehmern. Die Bundesregierung reagiert mit einer Reihe von umfassenden Unterstützungsmaßnahmen, welche voraussichtlich einen erheblichen Einfluss auf bestehende Vertragsverhältnisse sowie auf die Liquiditätssicherung haben werden. Unsere Experten erläutern, was Unternehmen beachten sollten

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Die Finanzverwaltung gewährt Steuerpflichtigen, die von der Corona-Krise betroffen sind, unter sehr erleichterten Voraussetzungen steuerliche Liquiditätshilfen

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KfW Sonderprogramme: Rettung durch KfW-Darlehen in der COVID-19-Pandemie?

Die Europäische Kommission hat einen Großteil des von der Bundesregierung geplanten Hilfspaketes, insbesondere die Liquiditätshilfen und die Stellung von Bürgschaften bereits Ende März 2020 genehmigt. Die Experten von Gleiss Lutz geben Antworten auf die Fragen zu den KfW-Förderprogrammen:

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Absage von Hauptversammlungen – müssen Hallenmiete, Catering und Dienstleister bezahlt werden?

Wegen der Pandemie-bedingten Versammlungsverbote können zahlreiche Hauptversammlungen nicht wie gewohnt als physische Präsenzveranstaltung an dem geplanten Termin stattfinden. Müssen Hallenmiete, Catering und Dienstleister bezahlt werden? Hier finden Sie die Antworten:

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Bereits veröffentlichte Beiträge zu Arbeitsrecht, Bank- und Finanzrecht, Commercial u.a.

* Standard Life führt keine Rechtsberatung durch und haftet auch nicht für die Inhalte der Links. Die hier zur Verfügung gestellten Informationen sind nicht als Empfehlung für eine bestimmte Anwaltskanzlei zu verstehen.

Hinweis:
Gleiss Lutz Hootz Hirsch PartmbB Rechtsanwälte, Steuerberater (Sitz Stuttgart, AG Stuttgart PR 136). Eine Liste aller Partner können Sie in jedem unserer Büros sowie in unserem Impressum unter www.gleisslutz.com/impressum einsehen.
Dieses Dokument dient nur der Information und stellt keine Rechtsberatung dar. Informationen zum Datenschutz bei Gleiss Lutz und zu Ihren Rechten finden Sie unter www.gleisslutz.com/datenschutz.
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Bundesfinanzministerium – aktuelle Informationen zu den Hilfspaketen

Um auf alle gesellschaftlichen und konjunkturellen Folgen der Coronavirus-Krise vorbereitet zu sein, hat die Bundesregierung schnell und entschlossen ein Schutzschild für die Menschen, Arbeitsplätze und die Wirtschaft beschlossen. Welche Hilfen dieser Schutzschild umfasst, erfahren Sie auf dieser Themenseite.

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Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Hier finden Sie alle wichtigen Links gebündelt: Hotline, Hilfe für Unternehmen, Infos zur Kurzarbeit und Förderprogramme.

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Umsetzung durch die Länder steht

„Bund und Länder haben in Rekordzeit gemeinsam die notwendigen Voraussetzungen für eine schnelle Beantragung und Auszahlung der Corona-Soforthilfen geschaffen. Damit reagieren wir auf die Not vieler kleiner Unternehmen, Selbständiger, Freiberufler und Landwirte, die dringend auf diese Hilfen angewiesen sind. Beantragung und Auszahlung sollen schnell und unbürokratisch abgewickelt werden. Die vom Bund bereit gestellten Haushaltsmittel von bis zu 50 Milliarden Euro können ab diesen Montag von den Ländern abgerufen werden.“ Peter Altmaier, Bundeswirtschaftsminister

Die zuständigen Behörden und Stellen in den Ländern – eine Übersicht



Bundesverband Finanzdienstleistungen (AfW)

Die Bundesregierung hat in den vergangenen Tagen ein großes und umfangreiches Hilfspaket für Unternehmer zusammengestellt, um die Folgen der Corona-Krise zumindest abzumildern. Durch die Anzahl der unterschiedlichen Fördermethoden und der Tatsache, dass die Mittel oft über das jeweilige Bundesland oder jeweiligen Förderbanken abgerufen werden müssen, ist die Informationslage sehr schwierig und schlicht unübersichtlich.

Der AfW will allen Vermittlerinnen und Vermittlern eine Übersicht über mögliche Fördermöglichkeiten geben. Daher hat er die Förderinstrumente nach Bundesland gegliedert und auch gleich die jeweilige Antragsstelle verlinkt.

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Corona Notfall-Plan mit FAQ-Liste für Arbeitgeber | März 2020

In Abhängigkeit der Art und des Aufbaus eines Unternehmens, der Unternehmensgröße sowie der Organisation (Standorte, Kooperationspartner) ergeben sich unterschiedliche Maßnahmen und Entscheidungen für Ihr Unternehmen. Die nachfolgenden Informationen dienen als Leitfaden, damit Sie sich und Ihr Unternehmen bestmöglich auf diese Situation einstellen können. Zu einem großen Teil basieren die nachfolgenden Hinweise auf einer Vorlage unseres Fördermitgliedes MAXPOOL Maklerkooperation GmbH. Wir bedanken uns herzlich für die solidarische Hilfe aus Hamburg.

VOTUM Verband Unabhängiger Finanzdienstleistungs-Unternehmen in Europa e.V.

Übersicht Hilfsmaßnahmen für Unternehmen und Selbständige auf Bundesebene

Zu den wichtigsten Links

Gründerlexikon

Die weltweite Ausbreitung des Coronavirus stellt die deutsche Wirtschaft vor enorme Herausforderungen. Insbesondere Solo-Selbstständige, Freiberufler, Kleinunternehmer und zum Teil auch Mittelständler bangen um ihre Existenz. Um das wirtschaftliche Überleben möglichst vieler Unternehmen zu sichern, haben alle Bundesländer Hilfsprogramme ins Leben gerufen. Auf dieser Seite erhalten Sie insbesondere einen Überblick über die Soforthilfen, als direkten Zuschüssen, die vielfach nicht zurückgezahlt werden müssen.

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My Standard Life

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