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Fit für den Brexit!
Wir sind bestens vorbereitet

Als Ergebnis des Referendums am 23. Juni 2016 wird das Vereinigte Königreich die Europäische Union am 29. März 2019 verlassen. Seit dies feststeht, sind wir nicht untätig geblieben - im Gegenteil. Nach dieser Entscheidung haben wir sofort begonnen, die Weichen neu zu stellen, um die Geschäftsbeziehungen zu unseren Kunden und Vertriebspartnern in Deutschland und Österreich fortsetzen zu können. Da wir uns diesem Datum nähern, hier nochmal ein Update zur Planung von Standard Life:

Seit über einem Jahr bereiten wir die Übertragung unserer deutschen und österreichischen Verträge auf unsere bestehende Tochtergesellschaft Standard Life International in Dublin vor. Diese Vorbereitungen sind weit fortgeschritten. Derzeit sind wir dabei, die notwendigen behördlichen Genehmigungen für die Übertragung von der Central Bank of Ireland einzuholen. 


Für die Übertragung werden wir einem rechtlichen Verfahren folgen, das als „Part-VII-Übertragung“ (Übertragung gemäß Part VII des britischen Financial Services and Markets Act 2000) bezeichnet wird. Dieses Verfahren umfasst die Genehmigung durch das schottische Gericht, eine Überprüfung durch britische und EU-Regulierungsbehörden sowie einen Bericht eines unabhängigen Sachverständigen.

Das gerichtliche Verfahren hat am 25. September 2018 begonnen.


Fragen und Antworten

Fragen und Antworten

Worum geht es bei dem Vorhaben?

Wir erwarten, dass britische Finanzdienstleistungsunternehmen nach dem Brexit die Zulassungsrechte für die EU („EU-Pass-Rechte“) verlieren werden. Wenn wir nichts unternehmen, ist es wahrscheinlich, dass Standard Life Assurance nicht länger in der Lage sein wird, die von uns bereits abgeschlossenen Verträge in der EU weiterzuführen oder neue Verträge in der EU zu abzuschließen. Dies hätte erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die Inhaber von Versicherungsverträgen unseres bestehenden Euro-Geschäfts.

Um dies zu verhindern, hat Standard Life Assurance ein Vorhaben entwickelt, mit dem es uns möglich ist, unsere Kunden auch nach dem Brexit weiter zu betreuen.

Der beabsichtigte Transfer besteht in einer Übertragung unseres Euro-Geschäfts auf Standard Life International. Dies ist eine irische Tochtergesellschaft von Standard Life Assurance mit Sitz in Dublin. Standard Life International ist von der Central Bank of Ireland (CBI) zugelassen und wird von ihr reguliert.

Unser Vorhaben wird es uns ermöglichen, die Versicherungsverträge unserer Kunden weiterzuführen und den Service, den wir ihnen bieten, weiter zu gewährleisten.

Welche Versicherungsverträge werden übertragen?

Zu übertragende Versicherungsverträge: Versicherungsverträge, deren Beiträge oder Ansprüche im Leistungsfall in Euro gezahlt werden, werden dem Übertragungsplan gemäß auf Standard Life International übertragen.

Verbleibende Versicherungsverträge: Von Standard Life Assurance ausgestellte Versicherungsverträge, deren Beiträge oder Ansprüche im Leistungsfall in Pfund gezahlt werden, bleiben bei Standard Life Assurance und werden nicht übertragen.

Welche Versicherungsverträge werden nicht übertragen?

Von Standard Life Assurance ausgestellte Versicherungsverträge, deren Beiträge oder Ansprüche im Leistungsfall in Pfund gezahlt werden, bleiben bei Standard Life Assurance und werden nicht übertragen.

Was ist Standard Life International und warum wurde es ausgewählt?

Standard Life International ist eine etablierte irische Versicherungsgesellschaft und eine Tochtergesellschaft von Standard Life Assurance mit Sitz in Dublin.

Bei unseren Vorbereitungen auf das mögliche Ausscheiden des Vereinigten Königreichs aus der EU haben wir mehrere Optionen betrachtet, um sicherzustellen, dass wir auch weiterhin die Versicherungsverträge unserer Kunden betreuen und schützen können. Auch die Errichtung einer Tochtergesellschaft in Deutschland war eine Option, die wir in Betracht gezogen haben. Standard Life International ist als Tochtergesellschaft in Irland bereits etabliert; in Deutschland haben wir keine vergleichbare bereits bestehende Tochtergesellschaft.

Standard Life International ist von der Central Bank of Ireland (CBI) zugelassen und wird gemäß dem irischen Aufsichtsrecht von ihr reguliert. In Irland sowie in Deutschland und Österreich gelten weiterhin EU-weite aufsichtsrechtliche Anforderungen. Diese verpflichten Versicherer in Irland wie Standard Life International, getrennt gehaltene Kapitalanlagen in einem Umfang vorzuhalten, die die Verpflichtungen gegenüber den Inhabern von Versicherungsverträgen bedecken. Im unwahrscheinlichen Fall einer Insolvenz und vorbehaltlich sehr begrenzter Ausnahmen haben Inhaber von Versicherungsverträgen vorrangig Zugriff auf dieses Kapital, bevor es zur Deckung eines anderen Anspruchs verwendet werden kann.

Nach der geplanten Übertragung wird Standard Life International weiterhin ein gut reguliertes und gut kapitalisiertes Unternehmen mit mehr als 600.000 Versicherungsnehmern und einem voraussichtlichen Versicherungsvertragsvermögen von 31 Mrd. EUR sein. Das Unternehmen wird dadurch voraussichtlich zu den größten Versicherern in Irland gehören.

War eine Tochtergesellschaft in Deutschland keine Option?

In unseren Vorbereitungen auf den Austritt Großbritanniens aus der EU haben wir mehrere Optionen erwogen, um die Kontinuität für die Verträge Ihrer Kunden und den Schutz der Ihnen und Ihren Kunden gebotenen Dienstleistungen sicherzustellen. Eine Tochtergesellschaft in Deutschland war eine unserer Optionen. Standard Life International ist eine etablierte irische Tochtergesellschaft. Eine ähnlich etablierte Tochtergesellschaft haben wir in Deutschland nicht.

Die Einrichtung einer neuen Tochtergesellschaft in Deutschland oder einem beliebigen anderen EU-Land wäre für das bestehende Geschäft wahrscheinlich keine tragfähige Lösung gewesen, da deutsche Unternehmen keine With-Profits-Verträge nach britischem Vorbild anbieten können. Deutsche und österreichische Regularien unterstützen derartige Produkte nicht.

Wer reguliert Standard Life International?

Standard Life International ist eine irische Tochtergesellschaft von Standard Life Assurance mit Sitz in Dublin. Standard Life International ist von der Central Bank of Ireland (CBI) zugelassen und wird von ihr reguliert bzw. beaufsichtigt.

Die Muttergesellschaft befindet sich nach wie vor in Großbritannien, während das Unternehmen, bei dem die Verträge geführt werden, in Irland ansässig ist. Führt das nicht zu Problemen?

Die Muttergesellschaft von Standard Life International ist das britische Unternehmen Standard Life Assurance. Standard Life International ist ein irisches Versicherungsunternehmen, das in Übereinstimmung mit dem irischen Aufsichtsrecht durch die Central Bank of Ireland (CBI) zugelassen wurde und von ihr reguliert wird. Die Versicherungsverträge werden jedoch weiterhin in Deutschland geführt, wie es immer der Fall war.

Wir gehen nicht davon aus, dass sich die Art und Weise der Geschäftsbeziehungen mit Ihnen oder unseren Versicherungsnehmern wesentlich ändern wird. Standard Life International übernimmt alle Rechte und Pflichten von Standard Life Assurance, die sich aus dem Verträgen ergeben. Sie werden in der täglichen praktischen Verwaltung von Verträgen keinen Unterschied feststellen. Versicherungsnummern, Zahlungen und Ansprüche aus Versicherungsverträgen, Versicherungsbeiträge und -kosten sowie die Art und Weise, wie Verträge verwaltet werden, ändern sich nicht.

Wie soll die beantragte Übertragung ablaufen?

Für diese Übertragung werden wir einem rechtlichen Verfahren folgen, das als „Part VII“-Übertragung (Übertragung gemäß Part VII (Teil VII) des britischen Financial Services and Markets Act 2000) bezeichnet wird. Dieses Verfahren umfasst die Genehmigung durch das schottische Gericht, eine Überprüfung durch britische und EU-Aufsichtsbehörden sowie das Gutachten eines unabhängigen Sachverständigen. Das gerichtliche Verfahren hat im September begonnen.

Was sind die wichtigsten Termine in diesem Prozess?

  • Hier die wichtigsten Termine, die Sie beachten sollten:
    Erste Gerichtsverhandlung am 25. September 2018
  • Inhaber von betroffenen Versicherungsverträgen werden im Oktober 2018 per Brief informiert
  • Abschließende Gerichtsverhandlung am 19. Februar 2019
  • Die Versicherungsverträge werden Anfang 2019 auf Standard Life International übertragen und die Inhaber von betroffenen Versicherungsverträgen werden per Brief darüber informiert.

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um geplante Termine handelt, die sich gegebenenfalls ändern können. Wir werden regelmäßig unsere Webseite aktualisieren, um Sie auf dem Laufenden zu halten.

Warum billigt ein schottisches Gericht dieses Verfahren?

Um die Übertragung durchzuführen, müssen wir ein rechtliches Verfahren einhalten, das in der zentralen Gesetzgebung festgelegt ist, die unser Geschäft regelt: Teil VII („Part VII“) des Financial Services and Markets Act 2000, also des britischen Finanzdienstleistungs- und Börsengesetzes. Dazu gehört auch, dass wir unser geplantes Vorhaben dem Gericht zur Genehmigung vorlegen. Da Standard Life Assurance ein in Schottland eingetragenes Unternehmen ist, muss der schottische Court of Session das Vorhaben genehmigen.

Was passiert, wenn das Gericht der Übertragung nicht zustimmt?

Unser Vorhaben dient dazu sicherzustellen, dass wir den Inhabern von Versicherungsverträgen weiterhin den gewohnten Service bieten können, dessen hohe Standards wir ungeachtet des Ergebnisses der Brexit-Verhandlungen aufrechterhalten.

Wir haben im rechtlichen Verfahren einige wesentliche, positive Meilensteine erreicht, die uns in unserer Überzeugung bestärken, dass das Vorhaben genehmigt werden wird.

  • Die zwei für uns zuständigen britischen Aufsichtsbehörden (FCA und PRA) haben unser Vorhaben inzwischen im Detail geprüft und keine Einwände dagegen erhoben, dass wir mit den nächsten Stufen des „Part VII“-Prozesses fortfahren.
  • Ein unabhängiger Sachverständiger, dessen Ernennung von den britischen Aufsichtsbehörden genehmigt wurde, hat unser Vorhaben ebenfalls geprüft und festgestellt, dass keine Gruppe von Versicherungsvertragsinhabern von der Übertragung wesentlich nachteilig betroffen sein wird.
  • In einer ersten Gerichtsverhandlung in Schottland am Dienstag, den 25. September 2018, erteilte das Gericht uns die Erlaubnis, mit der nächsten Stufe des Prozesses fortzufahren.

Dies sind wichtige, signifikante Meilensteine, weil es den britischen Aufsichtsbehörden und dem prüfenden unabhängigen Sachverständigen zuallererst um die Interessen unserer Kunden geht – ihr Urteil beruht in erster Linie darauf, ob das Beste für die Versicherungsvertragsinhaber erreicht wird.

Es ist nun an den Versicherungsvertragsinhabern und Aufsichtsbehörden, unser Vorhaben im Detail zu prüfen. Anschließend werden ihre Ansichten vom Gericht gewürdigt, bevor es im Februar 2019 seine abschließende Entscheidung fällt.

Die Unsicherheit rund um den Brexit bedeutet, dass wir nicht vorhersagen können, wie das Ergebnis schließlich aussehen wird. Wir können allerdings bereits jetzt sagen, dass wir, sollte das Gericht aus irgendeinem Grund unserem Vorhaben nicht zustimmen und dieser Grund vor dem Brexit nicht ausgeräumt werden können und sollte sich nach dem Brexit das rechtliche und aufsichtsrechtliche Umfeld ändern, gemeinsam mit den Aufsichtsbehörden hier in Europa daran arbeiten würden, eine Lösung zu finden, die im besten Interesse unserer Kunden ist.  Wir werden aktiv auf alle für uns zuständigen Aufsichtsbehörden zugehen und gegebenenfalls unser Vorhaben so anpassen, dass das Risiko einer Ablehnung unseres Vorhabens minimiert wird.

Wir sind zuversichtlich, dass unsere Maßnahmen im besten Interesse der Versicherungsvertragsinhaber sind. Die Versicherungsvertragsinhaber bilden den Mittelpunkt unserer Arbeit. Wir sind überzeugt, dass unser proaktives Vorgehen zur Minderung der Auswirkungen des Brexits auf die europäischen Versicherungsvertragsinhaber sowie das aktive Zugehen auf die Aufsichtsbehörden bewirken werden, dass unser Vorhaben im Februar die gerichtliche Zustimmung erhält und wir den Versicherungsvertragsinhabern auch in Zukunft unverändert unseren gewohnt erstklassigen Service bereitstellen können.

Welche Rolle spielt der unabhängige Sachverständige?

Der unabhängige Sachverständige Tim Roff ist Mitglied („Fellow“) der britischen Berufsvertretung der Aktuare „Institute and Faculty of Actuaries“. Er ist unabhängig von den am Übertragungsplan beteiligten Unternehmen. Er ist ein von unseren Aufsichtsbehörden anerkannter unabhängiger Sachverständiger, der das Vorhaben bewertet, die Auswirkungen auf die Inhaber von Versicherungsverträgen geprüft und ein unabhängiges Gutachten vorgelegt hat.

Das vollständige Gutachten des unabhängigen Sachverständigen

Die Zusammenfassung des Gutachtens des unabhängigen Sachverständigen

Die Prudential Regulation Authority (PRA) hat seiner Bestellung nach Absprache mit der Financial Conduct Authority (FCA) zugestimmt. Die beiden britischen Finanzaufsichtsbehörden PRA und FCA sind für die Regulierung der britischen Versicherungsgesellschaften zuständig.

Was passiert, falls sich die britischen Brexit-Pläne ändern?

Wir erwarten keine Änderungen an den britischen Brexit-Plänen, die sich auf Standard Life und die Einholung der Genehmigung des Gerichts zu unserem Vorhaben Anfang 2019 auswirken würden. Mit unserem Vorhaben zur Übertragung von Versicherungsverträgen auf ein anderes Unternehmen der Standard Life Gruppe in Irland wollen wir sicherstellen, dass alle Versicherungsverträge unabhängig von den britischen Brexit-Plänen weiterhin von Standard Life betreut werden können.

Falls Übergangsregelungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU vereinbart werden, wird die Übertragung dann aufgegeben oder verschoben?

Wir erwarten keine Änderungen an den britischen Brexit-Plänen, die sich auf Standard Life und die Einholung der Genehmigung des Gerichts zu unserem Vorhaben Anfang 2019 auswirken würden. Mit unserem Vorhaben zur Übertragung von Versicherungsverträgen auf ein anderes Unternehmen der Standard Life Gruppe in Irland wollen wir sicherstellen, dass alle Versicherungsnehmer unabhängig von den britischen Brexit-Plänen weiterhin einen ausgezeichneten Kundenservice erhalten.

Gibt es etwas, das bei den Verhandlungen des Vereinigten Königreichs über den Austritt aus der EU passieren könnte, was Sie veranlassen würde, die Übertragung nicht fortzusetzen?

Wir erwarten keine Änderungen an den britischen Brexit-Plänen, die sich auf Standard Life und die Einholung der Genehmigung des Gerichts zu unserem Vorhaben Anfang 2019 auswirken würden. Mit unserem Vorhaben zur Übertragung von Versicherungsverträgen auf ein anderes Unternehmen der Standard Life Gruppe in Irland wollen wir sicherstellen, dass alle Versicherungsnehmer unabhängig von den britischen Brexit-Plänen weiterhin einen ausgezeichneten Kundenservice erhalten.

Sind die deutschen (BaFin) und österreichischen (FMA) Aufsichtsbehörden beteiligt?

Als Finanzaufsichtsbehörde des Vereinigten Königreichs konsultiert die Prudential Regulation Authority (PRA) auch die zuständigen EU-Aufsichtsbehörden wie BaFin, FMA und CBI (Central Bank of Ireland), um ihnen die Gelegenheit zu geben, das Vorhaben zu prüfen und ihre Ansichten einfließen zu lassen. 

Standard Life Assurance arbeitet in Bezug auf unser Vorhaben mit allen oben genannten Aufsichtsbehörden zusammen.

Warum werden Versicherungsverträge übertragen und warum werden sie nach Irland übertragen?

Die Übertragung ist erforderlich, weil es wahrscheinlich ist, dass Standard Life Assurance nicht in der Lage sein wird, sein Euro-Geschäft mit der gleichen Struktur wie bisher weiterzuführen, nachdem das Vereinigte Königreich die EU verlassen hat. Wir haben uns für Irland entschieden, weil Irland nicht vom Brexit betroffen ist und Standard Life International DAC ein bereits bestehendes Standard Life Unternehmen ist. Mit unserem Vorhaben wollen wir sicherstellen, dass die Inhaber von Versicherungsverträgen keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf ihre Versicherungsverträge hinnehmen müssen, wenn das Vereinigte Königreich aus der EU ausscheidet.

Gibt es keine Alternativen zum Wechsel zu Standard Life International?

Mit unserem Vorhaben wollen wir sicherstellen, dass die Versicherungsnehmer mit ihren Versicherungsverträgen keine wesentlichen negativen Auswirkungen hinnehmen müssen, wenn das Vereinigte Königreich die EU verlässt. Die fünf für uns zuständigen Aufsichtsbehörden, darunter die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA), prüfen, ob aus ihrer Sicht die Interessen der Versicherungsnehmer geschützt sind. 

Zusätzlich wird ein (von den Aufsichtsbehörden im Vereinigten Königreich zugelassener) unabhängiger Sachverständiger das Vorhaben bewerten, die Auswirkungen auf die Versicherungsnehmer prüfen und ein unabhängiges Gutachten vorlegen.

All diese Schritte werden vor der endgültigen Entscheidung des Gerichts abgeschlossen sein, um sicherzustellen, dass wir so gut wie möglich auf eine Genehmigung durch das Gericht vorbereitet sind.

Sollte das Gericht unserem Vorhaben aus irgendwelchen Gründen nicht zustimmen und im Hinblick auf den Brexit keine klare Übereinkunft besteht, müssen wir davon ausgehen, dass die EU-Pass-Rechte zu Ende März 2019 nicht mehr gültig wären. In diesem Szenario würden wir uns mit der für uns zuständigen Aufsichtsbehörde in Verbindung setzen, die Situation analysieren und eine angemessene Lösung entwickeln, um die Versicherungsverträge unserer europäischen Kunden weiterhin betreuen bzw. bedienen zu können.

Warum müssen die Versicherungsverträge meiner Kunden übertragen werden?

Da das Vereinigte Königreich plant, die EU zu verlassen, müssen wir Änderungen vornehmen, damit wir jetzt und in Zukunft weiterhin mit Ihnen und Ihren Kunden Geschäfte tätigen können. Wenn keine Änderungen vorgenommen würden, wäre es wahrscheinlich, dass britischen Unternehmen wie Standard Life die Betreuung europäischer Versicherungsnehmer untersagt wird.

Wann werden die Versicherungsverträge meiner Kunden auf Standard Life International übertragen?

Die Übertragung muss durch ein schottisches Gericht genehmigt werden. Wenn das Gericht unserem Vorhaben zustimmt, wird Ihr Versicherungsvertrag Anfang 2019 übertragen.

Wie erfahren meine Kunden, ob das Gericht der Übertragung zugestimmt hat?

Die abschließende Gerichtsverhandlung wird voraussichtlich am 19. Februar 2019 stattfinden. Wir werden diese Webseite nach der Gerichtsverhandlung aktualisieren und anschließend die Inhaber der von der Übertragung betroffenen Versicherungsverträge schriftlich benachrichtigen, um sie darüber zu informieren, dass ihr Versicherungsvertrag übertragen wurde.    

Wird es irgendwelche unerwarteten Vorteile geben?

Nein. Es werden keine Barzahlungen an die Inhaber von Versicherungsverträgen als Folge dieser Übertragung geleistet.

Wenn Kunden mit dem Vorhaben nicht einverstanden sind, welche Möglichkeiten habe sie?

Falls Ihre Kunden Bedenken bezüglich der Übertragung ihres Versicherungsvertrags haben, können sie diesen Link nutzen und mit einem Mitarbeiter unseres Teams sprechen. Wie Sie den Schlussfolgerungen des unabhängigen Sachverständigen entnehmen können, werden für unser Vorhaben keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Inhaber von Versicherungsverträgen erwartet.
Falls Ihre Kunden der Meinung sind, dass das Vorhaben nachteilig für sie sein könnte, und sie weiterhin Bedenken haben, können sie entweder vorab oder bei der Gerichtsverhandlung förmlich Einwände erheben. Um Genaueres zu erfahren, können Ihre Kunden dazu das Begleitheft „Unsere Pläne für den Brexit“ lesen oder uns hier kontaktieren.

 

Was wären die rechtlichen Konsequenzen eines förmlichen Einwands?

Wenn das Gericht unserem Antrag stattgibt (und es muss allen Aspekten unseres Vorhabens stattgeben), werden alle Verträge unseres europäischen Geschäfts auf Standard Life International übertragen, einschließlich der Verträge jener Kunden, die Einwände gegen unser Vorhaben erhoben haben.

Die Verträge selbst werden sich aufgrund eines Einwands nicht ändern, unabhängig von der Entscheidung des Gerichts.

Wenn Kunden mehr Informationen haben möchten, wo können sie diese bekommen?

Weitere Informationen, einschließlich Gutachten verschiedener Experten, entnehmen Ihre Kunden bitte unseren Wichtigen Dokumenten.
Sollte dies nicht die gewünschten Informationen liefern, können Ihre Kunden uns kontaktieren

Was müssen meine Kunden jetzt tun?

Wir empfehlen ihren Kunden, alle entsprechenden Schreiben sowie das Begleitheft zu lesen, sofern sie diese per Post erhalten haben, da sie einen guten Überblick über unser Vorhaben bieten. Falls Ihre Kunden mehr erfahren möchten, finden sie weitere Informationen auf unserer Webseite oder sie kontaktieren uns über die hier angegebenen Kontaktdaten und sprechen mit einem Mitarbeiter unseres Teams.

Falls jemand anderes berechtigtes Interesse an einem Versicherungsvertrag eines Kunden hat (z. B. weil der Versicherungsvertrag abgetreten wurde oder der Versicherungsvertrag gemeinschaftlich gehalten wird), sollten betroffene Kunden das Begleitheft an diese Person weiterleiten oder uns kontaktieren, damit wir der Person ein Exemplar der jeweiligen Dokumente zusenden können. Sie können das Begleitheft auch hier herunterladen.

Falls Kunden gegen das Vorhaben förmlich Einwände erheben möchten, finden sie weitere Informationen dazu in unserem Begleitheft oder kontaktieren uns. Wenn Kunden unser Vorhaben verstanden haben und keine Bedenken oder Einwände äußern möchten, brauchen sie nichts weiter zu tun.

Welche Änderungen gibt es in Bezug auf die Versicherungsverträge meiner Kunden, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder die allgemeine Weiterführung der Versicherungsverträge?

Unser Vorhaben wird es uns ermöglichen die Versicherungsverträge Ihrer Kunden weiterzuführen und für die Sicherstellung des ihnen gebotenen Service zu sorgen. Wir gehen nicht davon aus, dass sich die Art und Weise der Geschäftsbeziehungen mit Inhabern unserer Versicherungsverträge wesentlich ändern wird.

Standard Life International übernimmt alle Rechte und Pflichten von Standard Life Assurance, die sich aus dem Versicherungsvertrag ergeben.

Ihre Kunden werden in der täglichen Verwaltung ihrer Versicherungsverträge keinen Unterschied feststellen. Ihre Versicherungsnummer, Zahlungen und Ansprüche aus ihren Verträgen, Versicherungsbeiträge und -kosten sowie die Art und Weise, wie ihre Verträge verwaltet werden, ändern sich nicht. Die Versicherungsverträge werden wie bisher in Irland oder Deutschland geführt.

Das Vorhaben wirkt sich nicht auf die garantierten Leistungen aus, die Ihre Kunden im Rahmen ihres Versicherungsvertrags erhalten. Falls ihr Versicherungsvertrag in einem With Profits Fund von Standard Life Assurance investiert ist, werden Rückversicherungsvereinbarungen getroffen, durch die sie weiterhin an der Wertentwicklung dieses With Profits Fund partizipieren können.

Die Übertragung selbst hat keine wesentlichen Auswirkungen auf Kunden mit deutschen oder österreichischen Versicherungsverträgen. Nach der Übertragung werden einige Versicherungsverträge, die in britische Fonds investiert sind, welche sich nicht im Besitz von Standard Life Assurance befinden, nach Inkrafttreten der Rückversicherungsvereinbarungen die britischen Steuergutschriften verlieren, die zuvor für sie gegolten haben. Diese Steuergutschriften entsprachen einer Erstattung von Steuern, die von dem Investmentfonds im Vereinigten Königreich zu entrichten sind. Da der Fonds nach der Übertragung im Besitz eines irischen Unternehmens sein wird, findet die britische Steuergutschrift keine Anwendung mehr.

Eine kleine Zahl von Kunden, die einen deutschen oder österreichischen Versicherungsvertrag haben, aber nach Irland gezogen sind, wird bei einer etwaigen Auszahlung oder einem Rückkauf ihrer Verträge nicht von einer Ausnahme von der Wegzugsteuer profitieren. Diese Kunden müssen möglicherweise eine zusätzliche Steuer in Irland entrichten; sollten Ihre Kunden davon betroffen sein, empfehlen wir ihnen, sich steuerlich beraten zu lassen.

Wenn Sie Kunden haben, die Inhaber eines bestehenden Versicherungsvertrags von Standard Life International oder derzeitiger Inhaber eines Versicherungsvertrags von Standard Life Assurance im Vereinigten Königreich sind, ist die geplante Übertragung für diese Kunden nicht mit steuerlichen Folgen verbunden.

Sollten Ihre Kunden weitere Informationen benötigen, können sie sich über die hier genannten Kontaktdaten mit uns in Verbindung setzen

Wird sich der Wert der Versicherungsverträge meiner Kunden verändern?

Nein, die geplante Übertragung wird sich nicht direkt auf den Wert der Versicherung Ihrer Kunden auswirken. Der Wert der Versicherung ist und bleibt weiterhin abhängig von den Vermögenswerten, in die der Versicherungsvertrag Ihrer Kunden investiert ist.

Investments in fondsgebundene Anlagen bleiben tagesaktuell gleich. Im Rahmen des Vorhabens werden Standard Life Assurance und Standard Life International Rückversicherungsvereinbarungen abschließen, die für alle zu übertragenden Versicherungsverträge gelten, die derzeit in With Profits Funds von Standard Life Assurance investiert sind. Ziel der Rückversicherung im Rahmen des Vorhabens ist es, die Position der Inhaber von With-Profits-Versicherungsverträgen zu erhalten, indem die With Profits Funds auf derselben Grundlage wie derzeit verwaltet werden; dies schließt unter anderem ein, dass sowohl Versicherungsvertragsinhaber im Vereinigten Königreich als auch andere europäische Versicherungsvertragsinhaber weiter im Heritage With Profits Fund ein gemeinsames Versichertenkollektiv bilden. Nach der Umsetzung des Übertragungsplans werden die Inhaber von With-Profits-Versicherungsverträgen dadurch wirtschaftlich weiterhin am gleichen Pool von Vermögenswerten beteiligt sein wie heute.

Wo werden die Fonds meiner Kunden verwaltet?

Die Fonds, in denen Ihre Kunden investiert sind, werden wie bisher verwaltet. Wenn sie über Fonds verfügen, die von:

• Aberdeen Standard Investments
• einem externen Investmentfondsmanager oder einem externen Fondsmanager
• einem Managed-Portfolio-Fonds
• einem selbstgesteuerten Anlageplan

verwaltet werden, wird das laufende Management auch nach der Übertragung bestehen bleiben.

Wird die Übertragung steuerliche Konsequenzen für meine Kunden haben?

Die Übertragung selbst hat keine steuerlichen Auswirkungen auf einen Großteil der Kunden mit deutschen oder österreichischen Versicherungsverträgen. Nach der Übertragung werden einige Versicherungsverträge, die in britische Fonds investiert sind, welche sich nicht im Besitz von Standard Life Assurance befinden, nach Inkrafttreten der Rückversicherungsvereinbarungen die britischen Steuergutschriften verlieren, die zuvor für sie gegolten haben. Diese Steuergutschriften entsprachen einer Erstattung von Steuern, die von dem Investmentfonds im Vereinigten Königreich zu entrichten sind. Da der Fonds nach der Übertragung im Besitz eines irischen Unternehmens sein wird, findet die britische Steuergutschrift keine Anwendung mehr. Weitere Informationen über die Rückversicherung finden Ihre Kunden in Teil 3 des Begleithefts.
Eine kleine Zahl von Kunden, die einen deutschen oder österreichischen Versicherungsvertrag haben, aber nach Irland gezogen sind, wird bei einer etwaigen Auszahlung oder einem Rückkauf ihrer Verträge nicht von einer Ausnahme von der Wegzugsteuer profitieren. Auf diese Kunden wird möglicherweise zu den genannten Anlässen eine Wegzugsteuer angewendet; sollten Kunden aus Ihrem Bestand davon betroffen sein, empfehlen wir diesen, sich steuerlich beraten zu lassen.

Wenn ein Kunde Inhaber eines bestehenden Versicherungsvertrags von Standard Life International oder derzeitiger Inhaber eines Versicherungsvertrags von Standard Life Assurance im Vereinigten Königreich ist, ist die geplante Übertragung für diesen nicht mit steuerlichen Folgen verbunden.

Falls Sie oder Ihre Kunden weitere Informationen benötigen, können Sie uns über die hier angegebenen Kontaktdaten erreichen.

Werden die Inhaber von Versicherungsverträgen für die Übertragung bezahlen müssen?

Versicherungsnehmer, die ihren Versicherungsvertrag nach dem 10. Juli 2006 abgeschlossen haben (Demutualisierung), sind von den Kosten der Übertragung nicht betroffen.
Für Versicherungsnehmer, deren Versicherungsvertrag vor dem 10. Juli 2006 abgeschlossen wurde, gilt, dass diese in einen Fonds investiert sind, der einen Teil der Betriebskosten von Standard Life Assurance deckt. Dies ist eine rechtliche Verpflichtung, die zum Zeitpunkt der Demutualisierung (im Demutualisierungsplan) festgelegt wurde. Der Fonds enthält Kapital zur Deckung von außerordentlichen Kosten. Wenn dieses Kapital für die Deckung außerordentlicher Kosten nicht benötigt wird, wird es über die Zeit verteilt genutzt, um die Renditen der Versicherungsnehmer aufzustocken.

Die Kosten der Übertragung, die aus dem Fonds entnommen werden, werden im Vergleich zum derzeitigen Überschusskapital von ca. 1,3 Mrd. £ als unwesentlich veranschlagt. Daher wird dies keinen unmittelbaren Einfluss auf den Wert der Versicherungsverträge haben. Zudem werden die Kosten der Übertragung analog zu anderen Projektkosten behandelt, von denen die Versicherungsnehmer von Standard Life Assurance betroffen sind (wie zum Beispiel IT-Upgrades).

Die verbleibenden Kosten werden von den Aktionären der Standard Life Assurance getragen.

Was bedeutet die Übertragung für die Zahlungen im Rahmen eines Versicherungsvertrags von Standard Life?

Beiträge können wie gewohnt gezahlt und Ansprüche wie bisher geltend gemacht werden. Diese Leistungen werden sich infolge unseres Vorhabens nicht ändern. Ihre Kunden werden weiterhin vom gleichen Team betreut. Falls Ihre Kunden einen Beitrag zahlen oder einen Versicherungsfall geltend machen möchten, finden sie die entsprechenden Kontaktdaten in ihren Versicherungsunterlagen oder online unter standardlife.de (Deutschland) oder standardlife.at (Österreich).

Erhalten Kunden Zahlungen aus ihren Verträgen in Euro oder britischen Pfund?

Jegliche Zahlungen an Kunden aus ihren Verträgen werden weiterhin in Euro erfolgen.

Können Kunden auch nach der Übertragung noch Änderungen an ihrem Versicherungsvertrag vornehmen oder von den im Rahmen ihres Versicherungsvertrags verfügbaren Angeboten Gebrauch machen?

Ja, durch unser Vorhaben werden wir die Versicherungsverträge Ihrer Kunden weiterführen können und den Service, den wir bieten, weiter gewährleisten. Wir gehen nicht davon aus, dass sich die Art und Weise der Geschäftsbeziehungen mit Inhabern unserer Versicherungsverträge wesentlich ändern wird.

Meine Kunden haben eine Rentenversicherung bei Standard Life Assurance Limited – was passiert mit ihrem Versicherungsvertrag?

Ihre Kunden werden keinen Unterschied in der Art und Weise der Verwaltung ihrer Rentenversicherung feststellen, auch nicht in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder in der Art und Weise, wie die Rente gezahlt wird. Falls Ihre Kunden keine Inhaber von Versicherungsverträgen im Vereinigten Königreich sind, werden ihre Versicherungsverträge auf Standard Life International übertragen. Sie erhalten jedoch die gleichen Zahlungen zu den gleichen Terminen wie bisher.

Mein Kunde hat mehr als ein Schreiben zum Thema Übertragung erhalten. Was soll er tun?

Möglicherweise haben Kunden mehr als ein Schreiben erhalten, weil sie mehrere Verträge haben, die auf unterschiedliche Weise betroffen sein können. Sie sollten jedes Schreiben sorgfältig lesen, um sicher zu sein, dass sie die entsprechende Version verstehen, die für ihren jeweiligen Versicherungsvertrag gilt.

Der Versicherungsvertrag eines Kunden ist im gemeinschaftlichen Besitz. Haben Sie alle Vertragsinhaber angeschrieben?

Nein, wir haben an den erstgenannten Versicherungsnehmer geschrieben, an den wir uns üblicherweise wenden. Nur wenn uns zusätzliche Kontaktnamen und -adressen zur Verfügung standen, haben wir diese ebenfalls angeschrieben. Sollte ein Kunde seinen Versicherungsvertrag gemeinsam mit einer oder zwei weiteren Personen (z. B. seinem Ehepartner oder anderen Treuhändern) halten, ist es wichtig, dass er diese auf die Informationen in diesem Schreiben und dem Begleitheft aufmerksam macht, damit sie sich unser Vorhaben ebenfalls anschauen können. Sie können das Begleitheft „Unsere Pläne für den Brexit“ auch hier herunterladen.

Ändert sich der Ansprechpartner, wenn Kunden nach der Übertragung mit jemandem über ihre Versicherungsverträge sprechen möchten?

Nein, ihr Ansprechpartner bleibt derselbe.

Wenn Kunden eine Frage zu ihrem Standard Life Versicherungsvertrag haben, die keinen Bezug zum Brexit hat, an wen können sie sich wenden, um beispielsweise eine Änderung an ihrem Versicherungsvertrag vorzunehmen?

Sie können mit Ihnen als ihrem Finanzberater bzw. Vermittler über ihren Versicherungsvertrag sprechen.

Alternativ können Ihre Kunden auch mit unseren Kundenserviceteams sprechen. Sie finden die entsprechenden Kontaktdaten in ihrem letzten Jahresbrief oder online unter www.standardlife.de (Deutschland) oder www.standardlife.at (Österreich).

Besteht für die Inhaber der von der Übertragung betroffenen Versicherungsverträge ein Währungsrisiko?

Mit dieser Übertragung ist kein Währungsrisiko verbunden, das sich auf die Inhaber von Versicherungsverträgen auswirkt.

Gilt für die Verträge meiner Kunden weiterhin das deutsche bzw. österreichische Vertrags-/Versicherungsrecht?

Ja, das deutsche und österreichische Vertrags- bzw. Versicherungsrecht bleibt weiterhin gültig.

Ein Kunde ist Inhaber eines Versicherungsvertrags bei Standard Life Assurance Limited im Vereinigten Königreich, wie wirkt sich diese Übertragung auf ihn aus?

Der Übertragungsplan (zusammen mit den Rückversicherungsvereinbarungen) hat keine wesentlichen nachteiligen Auswirkungen auf die Art und Weise, wie der Versicherungsvertrag des Kunden verwaltet wird, auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder den Versicherungswert. Auch nach der Übertragung wird Standard Life Assurance weiterhin eine finanzstarke und gut kapitalisierte Gesellschaft sein.
Der unabhängige Sachverständige hat festgestellt, dass es nach der Umsetzung des Übertragungsplans (mit Rückversicherung) keine wesentlichen nachteiligen Auswirkungen auf die Inhaber der bei Standard Life Assurance Limited verbleibenden Versicherungsverträge geben wird.

Ein Kunde ist Inhaber eines Versicherungsvertrags bei Standard Life Assurance Limited im Vereinigten Königreich und hat über das Vorhaben keine Informationen per Post erhalten. Ist das korrekt?

Falls ein Kunde einen Versicherungsvertrag von Standard Life Assurance im Vereinigten Königreich hat, wird sein Versicherungsvertrag nicht übertragen. Deshalb haben wir ihm keine Informationen zugesandt.
Informationen für die Inhaber von betroffenen Versicherungsverträgen finden Sie hier

Was muss mein Kunde tun, wenn er Teilnehmer an einem Programm zur betrieblichen Altersversorgung in Deutschland ist?

Der Arbeitgeber und/oder die Unterstützungskasse Ihres Kunden werden/wird sich bei Bedarf mit ihm in Verbindung setzen.
Alle wichtigen Informationen sind in dem Begleitheft enthalten, die Ihr Kunde hier herunterladen kann.

Was soll mein Kunde tun, wenn er Treuhänder eines Versicherungsvertrags in Irland ist?

Bitten Sie Ihren Kunden, zu prüfen, ob es noch andere betroffene Parteien gibt und, wenn ja, diese auf diese Informationen aufmerksam zu machen, damit auch sie sich unser Vorhaben anschauen können. Hier können Kunden Informationen herunterladen.

Warum haben Sie meinem Kunden geschrieben?

Wir haben uns schriftlich an die Inhaber der von der Übertragung betroffenen Versicherungsverträge gewandt, damit sie umfassend über unser Vorhaben informiert sind. Falls Ihre Kunden gerne mit uns über unser Vorhaben sprechen möchten, können Sie uns über die hier angegebenen Kontaktdaten kontaktieren.

Müssen Kunden über das Vorhaben abstimmen?

Kunden müssen nicht über unser Vorhaben abstimmen, da es der Zustimmung des Gerichts unterliegt.

Wie lange wird das ganze Verfahren dauern und wie können sich meine Kunden über die Fortschritte informieren?

Sofern das Gericht das Vorhaben genehmigt, wird die Übertragung Anfang 2019 umgesetzt. Der anvisierte Zeitplan für das Gerichtsverfahren und die geplante Übertragung der Versicherungsverträge ist in Teil 1 des Begleithefts dargestellt.

Aktualisierungen zu den Fortschritten und Änderungen an diesem Zeitplan werden auf unserer Webseite www.standardlife.eu veröffentlicht. Falls Versicherungsverträge Ihrer Kunden übertragen werden, werden wir ihnen nach der abschließenden Gerichtsverhandlung im Februar 2019 erneut schreiben.

Woher weiß mein Kunde, welchen Versicherungsvertrag er hat?

Wenn Kunden sich nicht sicher sind, welche Art von Versicherungsvertrag sie haben, werden Sie sich wahrscheinlich an Sie wenden. Sie können sich außerdem über die Telefonnummern, die in ihrem letzten Jahresbrief angegeben sind, mit uns in Verbindung setzen.

An wen bezahlen Kunden ihren Beitrag und an wen wenden sie sich im Leistungsfall?

Beiträge können wie gewohnt gezahlt und Ansprüche wie bisher geltend gemacht werden. Diese Leistungen werden sich infolge unseres Vorhabens nicht ändern. Sie werden weiterhin vom gleichen Team betreut. Falls Ihre Kunden einen Beitrag zahlen oder einen Versicherungsfall geltend machen möchten, finden sie die entsprechenden Kontaktdaten in ihrem letzten Jahresbrief oder online unter www.standardlife.de (Deutschland) oder www.standardlife.at (Österreich).

Welche Änderungen ergeben sich in Bezug auf „Qualität“ von Investments/Vermögensverwaltung, Rendite/Gewinnbeteiligung und Vertragskosten (vor allem laufende Kosten für die allgemeine Verwaltung/Vermögensverwaltung)?

Unser Vorhaben wird es uns ermöglichen, die Versicherungsverträge unserer Kunden weiterzuführen und den Service, den wir bieten, zu schützen. Wir gehen nicht davon aus, dass sich die Art und Weise der Geschäftsbeziehungen mit unseren Versicherungsnehmern wesentlich ändern wird. Standard Life International übernimmt alle Rechte und Pflichten von Standard Life Assurance, die sich aus den Verträgen ergeben. Ihre Kunden werden in der täglichen praktischen Verwaltung von Versicherungsverträgen keinen Unterschied feststellen. Versicherungsnummern, Zahlungen und Ansprüche aus Versicherungsverträgen, Versicherungsbeiträge und -kosten sowie die Art und Weise, wie Versicherungsverträge verwaltet werden, ändern sich nicht. Die Versicherungsverträge werden weiterhin in Deutschland geführt, wie es immer der Fall war. Das Vorhaben wirkt sich nicht auf die im Rahmen der Versicherungsverträge garantierten Leistungen aus. Falls die Versicherungsverträge an einem With Profits Fund von Standard Life Assurance partizipieren, werden Rückversicherungsvereinbarungen getroffen, mit denen sie auch weiterhin an der Wertentwicklung dieses With Profits Fund partizipieren können.

An welche unabhängige Instanz können Kunden eine Beschwerde über ihren Versicherungsvertrag richten?

Zu übertragende Versicherungsverträge
Wenn Kunden derzeit das Recht haben, Beschwerden über ihren Versicherungsvertrag an den britischen Financial Ombudsman Service (FOS) zu richten, dann können sie dies auch weiterhin für Beschwerden tun, die sich auf Umstände vor dem Inkrafttreten der Übertragung beziehen. In dieser Situation hält sich Standard Life International an die Dispute Resolution-Regeln des FCA-Handbuchs. Wenn Kunden eine Beschwerde über ihren Versicherungsvertrag haben, die sich auf Umstände nach der Übertragung bezieht, so richten sie diese bitte an den Financial Services and Pensions Ombudsman (FSPO) in Irland. Anders als der britische FOS wird der FSPO Beschwerden, die mehr als sechs Jahre nach Beendigung des Versicherungsvertrags eingereicht werden, nicht berücksichtigen.
Inhaber von Versicherungsverträgen in Deutschland können Beschwerden auch an den Versicherungsombudsmann und an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) richten. Inhaber von Versicherungsverträgen in Österreich können ihre Beschwerde an die BaFin, die Finanzmarktaufsicht (FMA) sowie an den Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs (VVO) richten. 

Verbleibende Versicherungsverträge
Der britische Financial Ombudsman Service (FOS) wird weiterhin für Ihre Kunden zuständig sein, da sich ihr Versicherer durch das Vorhaben nicht ändert.

Kann es zu Verzögerungen von Auszahlungen oder Teilauszahlungen kommen, falls die Übertragung bis März 2019 nicht abgeschlossen werden kann?

Die Übertragung kann nur erfolgen, wenn das Gericht allen Aspekten des Vorhabens zugestimmt hat.

Mit unserem Vorhaben wollen wir sicherstellen, dass Inhaber von Versicherungsverträgen keine wesentlichen negativen Auswirkungen hinnehmen müssen, wenn Großbritannien die EU verlässt. Unsere fünf zuständigen Aufsichtsbehörden einschließlich der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) prüfen, ob aus ihrer Sicht die Interessen der Versicherungsnehmer geschützt sind. 

Zusätzlich wird ein (von unseren britischen Aufsichtsbehörden zugelassener) unabhängiger Sachverständiger das Vorhaben bewerten, die Auswirkungen auf die Versicherungsnehmer prüfen und ein unabhängiges Gutachten vorlegen.

All diese Schritte werden vor der endgültigen Entscheidung des Gerichts abgeschlossen sein, um sicherzustellen, dass wir so gut wie möglich auf eine Genehmigung durch das Gericht vorbereitet sind.

Ich möchte schriftlich informiert werden, ob Auszahlungen im Falle der Kündigung oder Teilauszahlungen verzögert oder gar unmöglich sind:

  • für Verträge, die vor dem 28. Februar 2019 oder nach dem 28. Februar 2019 auslaufen, unter der Voraussetzung, dass die Übertragung nach dem 1. März 2019 stattfindet.
  • für den Fall, dass die Übertragung aufgrund einer nicht erteilten Genehmigung durch das Gericht oder die Aufsichtsbehörde nicht möglich ist.

Wir gehen nicht davon aus, dass sich die Art und Weise der Geschäftsbeziehungen mit unseren Versicherungsnehmern wesentlich ändern wird. Standard Life International übernimmt alle Rechte und Pflichten von Standard Life Assurance, die sich aus dem Versicherungsvertrag ergeben. Ihre Kunden werden in der täglichen praktischen Verwaltung ihrer Versicherungsverträge keinen Unterschied feststellen.

Die Übertragung selbst wird keine wesentlichen Auswirkungen auf Kunden haben.

Was würde geschehen, wenn viele Kunden ihre Verträge VOR der Übertragung beenden würden oder ihr Geld ausbezahlt haben wollten? Ist das nicht ein ernst zu nehmendes Risiko?

Wir glauben, dass dieses Vorhaben die beste Möglichkeit ist, Kontinuität für unsere Kunden sicherzustellen und dass die Übertragung selbst keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf unsere Kunden haben wird. Ein unabhängiger Sachverständiger prüft unser Vorhaben, erwägt die Auswirkungen auf die Versicherungsnehmer und legt ein unabhängiges Gutachten vor. Wir hoffen, dass dies in Verbindung mit einer fundierten Überprüfung durch britische und europäische Aufsichtsbehörden sowie der Genehmigung durch das Gericht Bestätigung genug ist, dass Standard Life für Kunden auch weiterhin die richtige Wahl ist. Falls sich viele Kunden, die von der Übertragung betroffen sind, dennoch entscheiden, ihren Vertrag zu beenden, verfügen wir über ausreichend Kapital, um diese Zahlungen zu leisten.

Falls das Gericht der Übertragung nicht rechtzeitig zustimmt, sind Kunden großer Rechtsunsicherheit ausgesetzt. Sie haben dann keine Möglichkeit mehr, ihre Verträge zu kündigen, da sie ungültig werden könnten. Warum wird das Verfahren nicht beschleunigen?

Das Verfahren, an das wir uns halten, wird hauptsächlich von aufsichtsrechtlichen und rechtlichen Fristen bestimmt. Der vorgegebene Zeitrahmen bietet Ihnen und Ihren Kunden ausreichend Zeit, um sich mit den Einzelheiten des Vorhabens vertraut zu machen, bei Bedarf Einwände zu erheben, diese Einwände zusammenzutragen, zu analysieren und dem Gericht zu präsentieren, ehe es sein endgültiges Urteil fällt. Er gibt auch den Aufsichtsbehörden einschließlich der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) ausreichend Zeit, die Zweckmäßigkeit des Vorhabens sowie die potenziellen Auswirkungen auf die Kunden zu bewerten.

Wir sind der Ansicht, dass dieser Zeitraum ausreicht. Er steht in einem ausgewogenen Verhältnis zu der Zeit, die betroffene Kunden benötigen, um unser Vorhaben zu erwägen, und der Zeit, die wir zur Umsetzung des Vorhabens im Sinne der Gerichtsentscheidung brauchen. Dabei sind sowohl das Gericht als auch die Aufsichtsbehörden verpflichtet, uns diese Zeit zu gewähren.

Gibt es Rückkaufsrechte für Kunden in diesem Verfahren?

Bestehende Rückkaufsrechte bleiben weiterhin erhalten. Die Übertragung selbst hat keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf Kunden. Ein unabhängiger Sachverständiger prüft unser Vorhaben, erwägt die Auswirkungen auf die Versicherungsnehmer und legt ein unabhängiges Gutachten vor. Wir hoffen, dass dies in Verbindung mit einer fundierten Überprüfung durch britische und europäische Aufsichtsbehörden sowie der Genehmigung durch das Gericht Bestätigung genug ist, dass Standard Life für Kunden auch weiterhin die richtige Wahl ist.

Werden die Versicherungsverträge meiner Kunden nach der Übertragung durch das Financial Services Compensation Scheme (FSCS) geschützt sein?

Das Financial Services Compensation Scheme (FSCS) ist der gesetzliche Entschädigungsfonds im Vereinigten Königreich für Kunden der meisten nach dem britischen Financial Services and Marketing Act 2000 zugelassenen Finanzdienstleistungsunternehmen. Vereinfacht gesagt, garantiert der Fonds 100 Prozent der Ansprüche aus Lebensversicherungen, die von Versicherungsgesellschaften mit Sitz im Vereinigten Königreich gezeichnet wurden, sofern diese insolvent werden.

Das Vorhaben kann sich auf die Frage auswirken, ob die Versicherungsverträge Ihrer Kunden vom FSCS gedeckt sind. In einigen Fällen wird dieser Schutz entfallen.

Zu übertragende Versicherungsverträge
Viele Inhaber von Versicherungsverträgen von Standard Life Assurance, die nach dem 1. Dezember 2001 einen Versicherungsvertrag abgeschlossen haben, der übertragen wird, profitieren derzeit vom FSCS-Schutz.
Sobald die Versicherungsverträge von Standard Life Assurance auf Standard Life International übertragen werden, verfällt dieser FSCS-Schutz. In Irland, dem Sitz von Standard Life International, existiert kein vergleichbarer Schutz.
Das bedeutet, dass es im unwahrscheinlichen Fall, dass Standard Life International zahlungsunfähig wird, keinen gesetzlichen Entschädigungsfonds gäbe, um die Versicherten zu entschädigen.
Das Gutachten des unabhängigen Sachverständigen legt dar, dass sowohl Standard Life Assurance als auch Standard Life International gut kapitalisierte Unternehmen sind. Nach Einschätzung des unabhängigen Sachverständigen ist die Wahrscheinlichkeit, dass eines der beiden Unternehmen insolvent wird, äußerst gering.

Verbleibende Versicherungsverträge
Wenn ein Versicherungsvertrag bei Standard Life Assurance im Vereinigten Königreich geführt wird und Beiträge oder Ansprüche im Leistungsfall in Pfund gezahlt werden, behält der Kunde den Schutz durch das britische FSCS.
Die Regeln für die Anspruchsberechtigung werden vom FSCS festgelegt und können in der Zukunft Änderungen unterliegen.
Falls Kunden sich unsicher sind, welche Art von Versicherungsvertrag sie haben, empfehlen wir die Frage „Woher weiß mein Kunde, welchen Versicherungsvertrag er hat“ zu lesen und auch die damit verbundene Frage „Was passiert, wenn Standard Life International insolvent wird?“ zu beachten.

Werden alle meine Kunden betroffen sein?

Das FSCS im Vereinigten Königreich sichert derzeit nur Standard Life Versicherungsverträge mit einem Vertragsabschlussdatum nach dem 1. Dezember 2001 ab. Daher werden nur Kunden betroffen sein, deren Versicherungsverträge nach diesem Datum abgeschlossen wurden.

Unmittelbar im Anschluss an die erste Gerichtsverhandlung können wir Ihnen eine Liste Ihrer Kunden bereitstellen, die wir wegen unseres Vorhabens anschreiben werden. Diese enthält das Datum der vorgesehenen Kontaktaufnahme und Informationen dazu, ob die Kunden vom Wegfall des FSCS-Schutzes betroffen sein werden.

Werden wir mit der für die Zukunft anvisierten Lösung schlechter dastehen als mit dem vom FSCS im Vereinigten Königreich bereitgestellten Schutz, der dann verfällt?

Das Vorhaben hat keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf unsere Kunden. Ohne unser beabsichtigtes Vorhaben ist es wahrscheinlich, dass Standard Life Assurance nicht länger in der Lage sein wird, die von uns bereits abgeschlossenen Verträge weiterzuführen oder in der EU Neugeschäft zu schreiben.

Wir haben den Rat einer externen Rechtsberatung eingeholt und arbeiten eng mit unseren Aufsichtsbehörden zusammen, um unser Vorhaben umzusetzen und unsere Optionen und Risiken zu berücksichtigen. Wir möchten auch weiterhin für unsere Kunden da sein und sind überzeugt, dass unser Vorhaben die beste Lösung ist, dies weiterhin zu tun.

Wenn das Gericht unserem Antrag stattgibt (und es muss allen Aspekten unseres Vorhabens stattgeben), werden alle Verträge unseres europäischen Geschäfts auf Standard Life International übertragen, einschließlich der Verträge jener Kunden, die Einwände gegen unser Vorhaben erhoben haben.

Die Verträge selbst werden sich durch einen Einwand nicht ändern, unabhängig von der Entscheidung des Gerichts.

Darüber hinaus bestehen EU-weite aufsichtsrechtliche Anforderungen, die in Irland, Deutschland und Österreich Anwendung finden. Diese verpflichten Versicherer in Irland wie Standard Life International, getrennt gehaltene Kapitalanlagen, in einem Umfang vorzuhalten, der die Verpflichtungen gegenüber den Inhabern von Versicherungsverträgen bedeckt – sogenannte versicherungstechnische Rückstellungen. Im unwahrscheinlichen Fall einer Insolvenz haben Inhaber von Versicherungsverträgen vorrangig Zugriff auf dieses als versicherungstechnische Rückstellungen dienende Vermögen, bevor es zur Deckung eines anderen Anspruchs verwendet werden kann. Die einzige Ausnahme von diesem Vorrang sind die Kosten für die Abwicklung des Versicherers, die jedoch nur dann aus dem als versicherungstechnische Rückstellungen dienenden Vermögen entnommen werden können, wenn das sonstige Vermögen des Versicherers zur Deckung dieser Kosten nicht ausreicht.

Was passiert mit neuen Geschäftsabschlüssen vor der abschließenden Gerichtsverhandlung?

Die abschließende Gerichtsverhandlung wird voraussichtlich im Februar 2019 stattfinden. Wir werden Sie rechtzeitig und ausführlich über etwaige Änderungen beim Neugeschäftsprozess informieren.

Alle von Standard Life Assurance Ltd verwalteten Versicherungsverträge bleiben bis zum Datum der Übertragung auf Standard Life International durch das im Vereinigten Königreich geltende FSCS abgesichert.

Was passiert, wenn Standard Life International insolvent wird?

Standard Life International wird weiterhin ein gut reguliertes und gut kapitalisiertes Unternehmen sein. In der Zusammenfassung seines Gutachtens hat der unabhängige Sachverständige festgestellt, dass er die Wahrscheinlichkeit einer Insolvenz für äußerst gering hält.
Darüber hinaus bestehen EU-weite aufsichtsrechtliche Anforderungen, die in Irland, Deutschland und Österreich Anwendung finden. Diese verpflichten Versicherer in Irland wie Standard Life International, getrennt gehaltene Kapitalanlagen, in einem Umfang vorzuhalten, der die Verpflichtungen gegenüber den Inhabern von Versicherungsverträgen bedeckt – sogenannte versicherungstechnische Rückstellungen. Im unwahrscheinlichen Fall einer Insolvenz haben Inhaber von Versicherungsverträgen vorrangig Zugriff auf dieses als versicherungstechnische Rückstellungen dienende Vermögen, bevor es zur Deckung eines anderen Anspruchs verwendet werden kann. Die einzige Ausnahme von diesem Vorrang sind die Kosten für die Abwicklung des Versicherers, die jedoch nur dann aus dem als versicherungstechnische Rückstellungen dienenden Vermögen entnommen werden können, wenn das sonstige Vermögen des Versicherers zur Deckung dieser Kosten nicht ausreicht.
Bitte beachten Sie auch die damit verbundene Frage: „Werden die Versicherungsverträge meiner Kunden nach der Übertragung durch das Financial Services Compensation Scheme (FSCS) geschützt sein?“

Wird die deutsche Niederlassung von Standard Life International Mitglied des Sicherungsfonds der Protektor AG werden?

Leider ist dies rechtlich nicht möglich. Nur Versicherer mit einer Lizenz der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) haben Zugang zur Protektor AG.

Was passiert genau, wenn ein Kunde Einspruch zur Übertragung erhebt, weil er z. B. nicht länger Insolvenzschutz des FSCS genießt. Kann der Vertrag aufgelöst werden?

Wer glaubt, von unserem Vorhaben nachteilig betroffen zu sein, und Einspruch einlegen will, ist berechtigt, das zu tun. Nähere Informationen zum Einspruchsverfahren werden umgehend nach dem ersten, im September anberaumten Gerichtstermin bekannt gegeben. Bei Transferanträgen wie diesen wägen Gerichte sämtliche Einwände sorgfältig ab, ehe sie für den letzten, im Februar 2019 anberaumten Gerichtstermin für oder gegen unseren Antrag entscheiden.

Wenn das Gericht unserem Antrag stattgibt (und es muss allen Aspekten unseres Vorhabens stattgeben), werden alle Verträge unseres europäischen Geschäfts an Standard Life International übertragen, einschließlich der Verträge jener Kunden, die gegen unser Vorhaben Einspruch erhoben haben.

Verträge würden dann nicht aufgelöst und deutsche und österreichische Vertragsgesetze würden weiterhin gelten. Einwände zur Übertragung hätten darauf keinen Einfluss.

Bestehende Rückkaufsrechte bleiben weiterhin erhalten. Die Übertragung selbst hat keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf Kunden.  Ein unabhängiger Sachverständiger prüft unser Vorhaben, erwägt die Auswirkungen auf die Versicherungsnehmer und legt einen unabhängigen Bericht vor. Wir hoffen, dass dies in Verbindung mit einer fundierten Überprüfung durch britische und europäische Aufsichtsbehörden sowie der Genehmigung durch das Gericht Bestätigung genug ist, dass Standard Life für Kunden auch weiterhin die richtige Wahl ist.

Hat die Übertragung Einfluss auf die Garantien von With-Profits-Verträgen?

Die Übertragung hat keinen Einfluss auf die With-Profits-Garantien.

Können die für With-Profits-Produkte zugeteilten With-Profits-Bonuszahlungen abgeschafft werden?

Regelmäßige und bereits zugeteilte Boni und Garantien im Nennwert/Kapital sind garantiert und können nicht reduziert werden. Ein aktueller Schlussbonus ist nicht garantiert und kann in der Zukunft steigen oder fallen.

Wie sieht es mit der Höhe zukünftiger With-Profits-Bonuszahlungen aus?

Die Höhe des zukünftigen laufenden Bonus und Schlussbonus hängt im Wesentlichen von der Performance der Kapitalanlagen des With Profits Fund ab, wobei bei einer Auszahlung in der Regel das sogenannte Smoothing (Glättung) zur Anwendung kommt. Das Smoothing ist so ausgelegt, dass alle Gewinne oder Verluste im jeweiligen With Profits Fund verbleiben und allen Kunden in diesem Fonds gemeinsam zuteilwerden. Es gehört zum Management von With-Profits-Produkten, dass der Anlagemix angepasst werden kann, z. B. um das aktuelle wirtschaftliche Umfeld zu berücksichtigen. Dabei wird großer Wert auf einen fairen Umgang mit den Kunden gelegt.

Wer ist die Vermögensverwaltungsgesellschaft für With-Profits-Verträge?

Aberdeen Standard Investments verwaltet derzeit die Vermögenswerte in den With Profits Funds und wird dies auch nach Abschluss des Verkaufs an Phoenix tun. Aberdeen Standard Investments wird zum bevorzugten, langfristigen Vermögensverwaltungspartner von Phoenix für Standard Life Assurance und die derzeit zwischen den beiden Parteien bestehenden Vereinbarungen zur Vermögensverwaltung, in deren Rahmen Aberdeen Standard Investments Vermögenswerte für Phoenix managt, werden verlängert. Standard Life Aberdeen und Phoenix werden eine Vereinbarung über Leistungen in den Bereichen Kundenservice und -angebot („Client Service and Proposition Agreement“) abschließen, um sich die jeweiligen Fähigkeiten beider Partner effektiv zunutze zu machen.

Welche Änderungen ergeben sich in Bezug auf „Qualität“ von Investments/Vermögensverwaltung, Rendite/Gewinnbeteiligung und Vertragskosten (vor allem laufende Kosten für die allgemeine Verwaltung/Vermögensverwaltung)?

Unser Vorhaben wird es uns ermöglichen, die Versicherungsverträge unserer Kunden weiterzuführen und den Service, den wir bieten, zu schützen. Wir gehen nicht davon aus, dass sich die Art und Weise der Geschäftsbeziehungen mit unseren Versicherungsnehmern wesentlich ändern wird. Standard Life International übernimmt alle Rechte und Pflichten von Standard Life Assurance, die sich aus den Verträgen ergeben. Ihre Kunden werden in der täglichen praktischen Verwaltung von Versicherungsverträgen keinen Unterschied feststellen. Versicherungsnummern, Zahlungen und Ansprüche aus Versicherungsverträgen, Versicherungsbeiträge und -kosten sowie die Art und Weise, wie Versicherungsverträge verwaltet werden, ändern sich nicht. Die Versicherungsverträge werden weiterhin in Deutschland geführt, wie es immer der Fall war. Das Vorhaben wirkt sich nicht auf die im Rahmen der Versicherungsverträge garantierten Leistungen aus. Falls die Versicherungsverträge an einem With Profits Fund von Standard Life Assurance partizipieren, werden Rückversicherungsvereinbarungen getroffen, mit denen sie auch weiterhin an der Wertentwicklung dieses With Profits Fund partizipieren können.

Welche Änderungen gibt es in Bezug auf die Garantie und die Glättung von Verträgen (Freelax-Verträge)?

In Bezug auf Phoenix gibt es keine unmittelbaren Änderungen als Konsequenz der Übertragung. Wir werden auch weiterhin für unsere Kunden da sein und weiterhin Neugeschäft schreiben, wie wir es bisher getan haben.

Kann ich weiterhin neue Geschäftsabschlüsse tätigen?

Natürlich. Sie können weiterhin neue Geschäftsabschlüsse mit Standard Life tätigen. Sie sollten ab jetzt alle potenziellen Neukunden über unsere Brexit-Pläne informieren. Um Sie bei diesen Gesprächen zu unterstützen, haben wir einen „Neugeschäft-Flyer“ mit den wichtigsten Informationen für Ihre Kunden erstellt, den Sie über die Materialanforderung auf unserer deutschen und unserer österreichischen Website bestellen können. Unmittelbar im Anschluss an die erste Gerichtsverhandlung werden wir jedem Neugeschäft-Paket einen Flyer und ein Begleitheft mit ausführlichen Informationen zur Übertragung beilegen.

Wird es für zukünftige Neugeschäfte Änderungen in der Produktpalette geben?

Für das Neugeschäft sind keine Änderungen an unserer derzeitigen Produktpalette geplant. Sie und Ihre Kunden werden weiterhin die Vorteile der bisherigen Technologien, Investments, Angebote und Verfahren nutzen können.

Werden Sie weiterhin dieselben Produkte und Dienstleistungen anbieten?

Sie und Ihre Kunden werden weiterhin die Vorteile der bisherigen Technologien, Investments, Angebote und Prozesse nutzen können.

Welche Pläne haben Sie bezüglich der Benachrichtigung der Kunden?

Wir planen für Oktober 2018 ein Kunden-Mailing, in dem wir Einzelheiten zum Übertragungsvorhaben mitteilen werden. Kunden werden ein Anschreiben und ein Begleitheft mit ausführlichen Informationen zur angestrebten Übertragung erhalten.

Nach der ersten Gerichtsverhandlung werden wir eine spezielle Kunden-Website mit Informationen zu unseren Brexit-Plänen freischalten. Zudem wird es ein eigens eingerichtetes Telefonteam zur Beantwortung von Kundenanfragen geben.

Welche Unterstützungsmaßnahmen für Vertriebspartner sind geplant?

Wir werden Ihnen sämtliche für die Kunden bestimmte Dokumente zur Verfügung stellen, bevor wir sie an die Kunden herausgeben. Zudem wird es auf unserer Webseite für Vertriebspartner eine eigene Seite geben, auf der die gesamte Dokumentation abgerufen werden kann.

Wir werden Sie über jede Phase des Prozesses auf dem Laufenden halten.

 

Wird es Änderungen bei den Standard Life Provisionsstrukturen geben?

Es wird keine Änderungen bei den bestehenden Provisionsstrukturen geben.

Bleibt mein Sales Consultant derselbe?

Bei Ihrem Sales Consultant wird es keine Änderungen geben. Alle Ihre Ansprechpartner bei Standard Life bleiben dieselben.

Wird die Präsentation zum Webinar an die Makler geschickt?

Das Brexit-Webinar wird aufgezeichnet und ist ab dem 2. Oktober 2018 für Deutschland und Österreich verfügbar sein:

Die Präsentationsfolien stehen nicht separat zur Verfügung. Wir haben jedoch einen „Neugeschäfts-Flyer“, der alles Wissenswerte für Ihre Kunden zusammenfasst. Er ist ebenfalls über die Links oben abrufbar, kann außerdem demnächst über die Materialanforderung unter der Rubrik „Über Standard Life“ bestellt und im Gespräch mit Kunden eingesetzt werden.

Die Versicherungsverträge meiner Kunden werden auf ein Unternehmen übertragen, das eine geringere Liquiditätsquote aufweist als mein jetziges. Werden die Verträge dadurch nicht weniger sicher?

Wir sind überzeugt, dass beide Unternehmen für das Geschäft und die Märkte, in denen sie tätig sind, gut kapitalisiert sind.

Beide Unternehmen haben eine Zielliquiditätsquote, die sicherstellt, dass sie in einer Reihe von Negativszenarien handlungsfähig bleiben. Standard Life International wird sich nach der angestrebten „Part VII“-Übertragung vor allem auf fondsgebundene Verträge konzentrieren (mit der Rückversicherung des Versicherungsgeschäfts mit Überschussbeteiligung (With-Profits-Geschäft) durch Standard Life Assurance). Dieses Geschäft ist weniger komplex, sodass Standard Life International weniger Kapital als Standard Life Assurance benötigt, um die Handlungsfähigkeit in Negativszenarien aufrechtzuerhalten.

Standard Life Assurance ist in komplexeren Geschäftsfeldern tätig (z. B. die Mehrheit der Risiken, die mit dem rückversicherten With-Profits-Geschäft verbunden sind), und es wird erwartet, dass das Unternehmen in der Lage ist, Tochterunternehmen wie Standard Life International zu unterstützen. Dies erfordert eine höhere Liquiditätsquote.

Die Liquiditätsquote von 136 Prozent scheint im Vergleich zu der von Mitbewerbern auf dem deutschen Markt recht niedrig zu sein. Muss ich mir Sorgen machen?

Die Solvenzquote vom Pro-Forma-Jahresabschluss 2017 betrug ca. 140 Prozent, was im Vergleich mit anderen Wettbewerbern im deutschen Markt auf den ersten Blick niedrig erscheinen mag.

Die Liquiditätsquote kann zwar als Indiz für die finanzielle Stärke eines Unternehmens herangezogen werden, lässt sich aber aufgrund der Unterschiede im Charakter des Geschäfts, in den zugrunde liegenden Kapitalberechnungen und in den Konzernstrukturen nicht ohne Weiteres über Firmen und Länder hinweg vergleichen.

Wir sind der Überzeugung, dass die Kapitalausstattung von Standard Life International ausreicht, um sicherzustellen, dass die Sicherheit der Versicherungsleistungen durch die angestrebte „Part VII“-Übertragung (mit Rückversicherung) nicht wesentlich beeinträchtigt wird. Dies wurde auch von einem unabhängigen Sachverständigen geprüft, der zu folgendem Schluss kam:

„Ich bin überzeugt, dass Standard Life International nach der Übertragung angemessen kapitalisiert sein wird …“ (siehe Gutachten des unabhängigen Sachverständigen).

Standard Life International verfügt über ausreichend Kapital, um in einer Vielzahl von Negativszenarien handlungsfähig zu bleiben. Standard Life International wird sich nach der angestrebten „Part VII“-Übertragung vor allem auf fondsgebundene Verträge konzentrieren (mit der Rückversicherung des Versicherungsgeschäfts mit Überschussbeteiligung (With-Profits-Geschäft) durch Standard Life Assurance). Dieses Geschäft ist von seinem Charakter her nicht sehr komplex, sodass das Unternehmen mit einer geringeren Liquiditätsquote auskommt als Unternehmen mit einem komplexeren Geschäft. Viele Unternehmen in Deutschland betreiben komplexere Geschäfte, wie zum Beispiel das With-Profits-Geschäft ohne Rückversicherung1.

Es gibt eine Reihe von Gründen dafür, dass Unternehmen mit Sitz in Irland mit einer geringeren Liquiditätsquote auskommen als Unternehmen, die in Deutschland ansässig sind. (Dieses Thema wird sowohl im „Financial Stability Report“ der EIOPA vom Juni 20172 als auch im „Report on long-term guarantees measures and measure on equity risk 2017“ der EIOPA3 näher behandelt.) So unterliegen zwar beide Länder jetzt denselben EU-weiten Liquiditätsanforderungen („Solvency II“), aber in der Vergangenheit waren diese Anforderungen verschieden und derzeit sind Übergangsregelungen in Kraft. In Deutschland ansässige Firmen profitieren von diesen Übergangsregelungen mehr als Firmen in Irland. Konkret heißt das, dass die Liquiditätsquote von Standard Life International ohne diese Übergangsregelungen beinahe der Liquiditätsquote mit den Übergangsregelungen entspricht. Bei deutschen Unternehmen würde sich die Liquiditätsquote bei Wegfall der Übergangsregelungen deutlich reduzieren.

Standard Life International gehört zu einer Gruppe von Unternehmen und kann bei finanziellen Schwierigkeiten durch die Muttergesellschaft unterstützt werden. Unterschiedliche Konzernstrukturen führen zu unterschiedlichen Liquiditätsabsicherungsniveaus in den verschiedenen Konzernunternehmen.

 

1 Solo/Annual/Published 20171113/Data extracted 20171023

2 Financial Stability Report Juni 2017

3 Report on long-term guarantees measures and measure on equity risk 2017 (EIOPA-BoS-17/334)

Links:

Report on long-term guarantees measures and measure on equity risk 2017 (EIOPA-BoS-17/334)

https://eiopa.europa.eu/Publications/Reports/2017-12-20%20LTG%20Report%202017.pdf 

Financial Stability Report Juni 2017

https://eiopa.europa.eu/publications/reports/financial_stability_report_june_2017.pdf 

Solo/Annual/Published 20171113/Data extracted 20171023

https://eiopa.europa.eu/Publications/Insurance%20Statistics/SA_Accompanying_note.pdf

Wer ist die Phoenix Group?

Der Name Phoenix ist seit 1782 ein Begriff in der britischen Versicherungswelt. Seit seiner Gründung vor mehr als 200 Jahren hat sich das Unternehmen, gemessen am gesamten Anlagevermögen, zum größten Verwalter von privaten Lebensversicherungen im Vereinigten Königreich entwickelt.

Die Phoenix Group ist derzeit im Vereinigten Königreich, Irland, Deutschland und Österreich tätig. Sie verfügt über mehr als 10,4 Millionen Versicherungsnehmer und Vermögenswerte von 240 Milliarden britischen Pfund, die von ihren Lebensversicherungsgesellschaften verwaltet werden.

Das Kerngeschäftsfeld der Gruppe, die Lebensversicherung (inklusive Verwaltungsdienstleistungen), ist als Phoenix Life bekannt. Die Phoenix Group verfügt über fünf operative Lebensversicherungsgesellschaften, die die Gelder von Versicherungsnehmern verwalten, sowie über das Vertriebsunternehmen SunLife.

Wurde Standard Life Assurance wegen des Brexit an Phoenix verkauft?

Nein, der Verkauf von Standard Life Assurance (einschließlich seiner Tochtergesellschaft Standard Life International) an Phoenix steht nicht im Zusammenhang mit dem Brexit oder der geplanten „Part VII“-Übertragung. Der Verkauf hat eine verbesserte und erweiterte strategische Partnerschaft zwischen Standard Life Aberdeen plc und der Phoenix Group zum Ziel, die eine langfristige Entwicklung der Vermögenswerte, Zugang zu Privatkunden sowie die Möglichkeit einer breiteren Zusammenarbeit eröffnet. Die Phoenix Group befürwortet unser Vorhaben zum Schutz der Interessen unserer vom Brexit betroffenen Versicherungsnehmer.

Die Phoenix Group möchte ihre Präsenz in Europa ausbauen und hat die Absicht bekräftigt, im Einklang mit unseren bestehenden Plänen für die Märkte hier in Deutschland und Österreich weiterhin neue profitable Geschäftsabschlüsse zu generieren.

Inwieweit wird in dem Vorhaben die Übertragung auf Phoenix berücksichtigt?

Unser Brexit-Vorhaben wurde vor den Gesprächen mit Phoenix entwickelt. Die angestrebte Übernahme von Standard Life Assurance und Standard Life International durch die Phoenix Group wird keinerlei Auswirkungen auf die „Part VII“-Übertragung des EU-Geschäfts von Standard Life Assurance auf Standard Life International haben. Die Phoenix Group unterstützt unsere Brexit-Pläne, und diese Pläne werden auch dann fortgeführt, wenn die angestrebte Übernahme durch Phoenix vonstattengeht.

Wird Standard Life als Tochtergesellschaft der Phoenix Group weiterhin im Neugeschäft in Europa tätig sein?

Phoenix wird das Geschäft in Deutschland, Österreich und Irland übernehmen und hat sich klar dazu bekannt, profitables Neugeschäft im Rahmen der bestehenden Pläne für diese Märkte zu zeichnen.
Damit bleibt das Produktangebot unverändert und konzentriert sich weiterhin auf fondsgebundene Renten- und Lebensversicherungen ohne Garantien. Standard Life Assurance hält nach wie vor am Geschäft mit unabhängigen Finanzberatern und Vermittlern fest. Was sich ändert, sind die rechtlichen Eigentumsverhältnisse.

Die Inhaber bestehender Versicherungsverträge werden weiterhin von den gleichen Mitarbeitern und am gleichen Ort wie bisher betreut. Die Übernahme von Standard Life Assurance (und seiner Tochtergesellschaft Standard Life International) durch Phoenix wird sich nicht auf den ausgezeichneten Service auswirken, den Sie und Ihre Kunden bisher genießen.

Die Phoenix Group befürwortet unser Vorhaben, um die Interessen der Inhaber von Versicherungsverträgen, die vom Brexit betroffen sind, zu wahren.

Wird Standard Life nun langsam sein Europa-Geschäft abbauen?

Wir wissen, dass die Phoenix Group diese Partnerschaft als Chance sieht, ihre Präsenz in Europa auszubauen.
Phoenix wird europäisches Geschäft in Deutschland, Österreich und Irland übernehmen und hat sich klar dazu bekannt, profitables Neugeschäft im Rahmen der bestehenden Pläne für diese Märkte zu zeichnen.
Damit bleibt das Produktangebot weiterhin unverändert und konzentriert sich weiterhin auf fondsgebundene Renten- und Lebensversicherungen ohne Garantien. Standard Life hält nach wie vor am Geschäft mit unabhängigen Vermittlern fest.

Hat Phoenix/SLAL in Bezug auf die irische Tochtergesellschaft eine Patronatserklärung ausgegeben?

Es gibt keine „Patronatserklärung“ von Phoenix in Bezug auf Standard Life International, doch wir wissen, dass Standard Life International der Phoenix Group wichtig ist, da sie ihre Präsenz in Europa ausbauen möchte. Sie hat ihre Absicht bekräftigt, im Rahmen unserer bestehenden Pläne für die Märkte hier in Deutschland und Österreich weiterhin profitables Neugeschäft zu tätigen.

Aber werden die Standard Life Verträge nicht auf eine von Phoenix betriebene Plattform übertragen?

In Bezug auf Phoenix gibt es keine unmittelbaren Änderungen als Konsequenz der Übertragung. Wir werden auch weiterhin für unsere Kunden da sein und weiterhin Neugeschäft schreiben, wie wir es bisher getan haben.

Mit welchen Änderungen müssen wir in Bezug auf Rendite oder Kosten rechnen, selbst wenn es im Prinzip nach wie vor Standard Life ist?

In Bezug auf Phoenix gibt es keine unmittelbaren Änderungen als Konsequenz der Übertragung. Wir werden auch weiterhin für unsere Kunden da sein und weiterhin Neugeschäft schreiben, wie wir es bisher getan haben.​​​​​​​

Welche Änderungen gibt es in Bezug auf die Garantie und die Glättung von Verträgen (Freelax-Verträge)?

In Bezug auf Phoenix gibt es keine unmittelbaren Änderungen als Konsequenz der Übertragung. Wir werden auch weiterhin für unsere Kunden da sein und weiterhin Neugeschäft schreiben, wie wir es bisher getan haben.

Und werden wir in nächster Zukunft Hintergrundinformationen zu Phoenix erhalten?

Alle Informationen zur Phoenix Group finden Sie auf den Vertriebspartnerbereichen unserer Websites:

http://www.standardlife.de/fuer-vertriebspartner/informationen-zur-strategischen-partnerschaft-mit-phoenix/

http://www.standardlife.at/fuer-vertriebspartner/informationen-zur-strategischen-partnerschaft-mit-phoenix/

sowie auf der Website der Phoenix Group und insbesondere in ihren Geschäftsergebnissen 2017:

http://www.thephoenixgroup.com/investor-relations.aspx

Mit weiteren Fragen können Sie sich jederzeit an Ihren Sales Consultant wenden.

Wichtige Downloads

Das Kundenanschreiben (Infoblatt, PDF, 1 MB)
09/2018 Unsere 9 Briefversionen für verschiedene Zielgruppen finden Sie hier in einem PDF gebündelt.
Das Begleitheft (Broschüre, PDF, 481 KB)
09/2018 Kunden erhalten es gemeinsam mit dem Anschreiben. Es liefert vertiefende Informationen zu unserem Vorhaben.
Der Neugeschäfts-Flyer (Flyer, PDF, 494 KB)
09/2018 Er liefert allgemeine Informationen zu unserem Vorhaben und ist als Erstinformation für potenzielle Neukunden geeignet.
Groß, finanzstark, sicher – Standard Life, Ihr verlässlicher Partner (Broschüre, PDF, 377 KB)
11/2018 Sicherheit der Kundengelder auch nach dem Brexit
Fit für den Brexit - die Präsentation (Präsentation, PDF, 2 MB)
09/2018 Die wichtigsten Informationen – vom Ergebnis der ersten Gerichtsverhandlung bis zum Umgang mit Kundenanfragen.

Alle weiteren wichtigen Dokumente finden Sie hier.

Brexit-Hotline

Für alle Fragen rund um das Thema Brexit nutzen Sie bitte folgende Rufnummer:

Deutschland:
0800 0713522

(kostenfrei)

Österreich:
0800 909455

(kostenfrei)

Wenn Sie aus dem Ausland anrufen, nutzen Sie bitte folgende kostenpflichtige Nummer:
0044 131 246 8381

Hier finden Kunden online weitere Informationen

Auf standardlife.eu erläutern wir unsere Pläne und bieten detaillierte Informationen an.

www.standardlife.eu

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Brexit

Wertvolle Impulse aus dem irischen Versicherungsmarkt

Im Interview mit Andreas Franik spricht Christian Nuschele, Head of Sales bei Standard Life, über die entscheidende Rolle, die Dublin künftig für die Unternehmensstandorte in Deutschland, Österreich und Irland spielen wird. Wertvolle Impulse nimmt er sowohl vom irischen Management von Standard Life mit wie auch von den Vertriebspartnern vor Ort mit.

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Brexit

Alles, um Standard Life auf die Welt nach dem Brexit vorzubereiten

Seine Position als Director Europa verdankt der erfahrene Standard Lifer Nigel Dunne dem bevorstehenden Austritt Großbritanniens aus der EU. Entsprechend intensiv setzt er sich mit den Märkten auseinander. Im Gespräch mit Christian Nuschele beleuchtet er die Stärken des irischen Beratermarktes, definiert Gemeinsamkeiten wie auch Unterschiede und zeigt Transfer-Potenzial für Deutschland und Österreich auf.

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